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comdirect Brokerage-Index: Misstrauen bei deutschen Privatanlegern lässt nach




17.07.17 15:04
comdirect bank

Quickborn (www.aktiencheck.de) - Die Verkaufsstimmung der deutschen Privatanleger hält weiter an - und zwar im elften Monat in Folge, so die Analysten der comdirect bank.

Dennoch habe sich im Juni ein etwas anderes Bild gezeigt. "Es gab im vergangenen Monat einige Kurshochs. Während diese in jüngster Zeit meist mit Gewinnmitnahmen einhergingen, kauften die Anleger diesmal leicht zu", habe Stefan Wolf, Produktmanager Trading bei comdirect, gesagt. "Das zeigt uns, dass das Misstrauen der Anleger gegenüber neuen Höchststände langsam nachlässt, wenn auch nur zaghaft." So bleibe der comdirect Brokerage-Index mit 97,1 Punkten weiterhin im Verkaufsbereich. Im Vergleich zum Vormonat sei er jedoch um 2,4 Punkte angestiegen.

Insbesondere in der Anlageklasse der Fonds sei die wachsende Zuversicht zu beobachten. Hier sei der Index um 13,9 Punkte auf insgesamt 99,2 Punkte gestiegen. Der Brokerage-Index für Aktien sei hingegen zögerlicher hochgegangen und liege aktuell bei 91,0 Punkten (Vormonat: 88,8 Punkte). Unter den Top-Käufen hätten sich im Juni die Titel der Deutschen Bank, Apple, Amazon, Gazprom und E.ON befunden. "Amazons Milliardenübernahme der Bio-Lebensmittelkette Whole Foods Market hat bei vielen Privatanlegern für Wachstumsfantasien gesorgt", so Wolf. Bei E.ON seien hingegen viele Anleger eingestiegen, da das Bundesverfassungsgericht die Atomsteuer für verfassungswidrig erklärt habe - die deutschen Energieversorger würden nun Milliardenrückzahlungen vom Bund erwarten.

Diese Ankündigung habe gleichzeitig aber auch zu starken Gewinnmitnahmen geführt, wodurch E.ON bei den meistverkauften Aktien im Juni den ersten Platz eingenommen habe. "Die E.ON-Aktie stand schon lange extrem unter Druck, da kam vielen Anlegern das Kurshoch durch die gekippte Atomsteuer sehr gelegen", erkläre Wolf. Aber auch die Titel der Commerzbank, Svenska Cellulosa, Lufthansa und der Deutschen Bank hätten auf der Liste der Top-Verkäufe weit oben gestanden. "Bei Svenska Cellulosa führte die Abspaltung der Hygienesparte unter dem Namen Essity und dem damit verbundenen Listing an der Börse zu starken Abgängen", so Wolf. (17.07.2017/ac/a/m)






 
 
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