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US-Importzölle auf Stahl und Aluminium: Schreckgespenst globalen Handelskrieges droht




14.03.18 09:30
DekaBank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Ungeachtet der Kapriolen um das Thema US-Importzölle ist es bei den Rohstoffpreisen in den vergangenen Wochen relativ ruhig zugegangen, so die Analysten der DekaBank.

Gegenüber Mitte Februar hätten sich Agrar- und Energierohstoffe im Vergleich zu Edel- und Industriemetallen etwas stärker verteuert. Spitzenreiter im Vormonatsvergleich sei mit Abstand Kakao gewesen, der sich um über 20% verteuert habe. Die Erwartung eines zum Teil witterungsbedingt geringeren Angebots von der Elfenbeinküste, aus Ghana und aus Indonesien habe hier den Preis nach oben getrieben.

Donald Trump habe im März Importzölle auf Stahl (25%) und auf Aluminium (10%) verhängt. Für die Weltmarktpreise dieser Rohstoffe würden die Auswirkungen hiervon aber wohl eher gering ausfallen. Sollten die Importzölle wirken und zu einer höheren US-Produktion führen, so stünden dem Weltmarkt über ein gestiegenes globales Angebot etwas mehr Aluminium und Stahl zur Verfügung. Aus globaler Sicht könnten etwas niedrigere Rohstoffpreise die Folge sein. Viel stärker jedoch als bei den Rohstoffpreiseffekten dürften die Folgen dieser Importzölle nach Meinung der Analysten außerhalb des Rohstoffsektors zu spüren sein: Durch mögliche Vergeltungsmaßnahmen anderer Länder drohe nun das Schreckgespenst eines globalen Handelskrieges. (Ausgabe März/ April 2018) (14.03.2018/ac/a/m)





 
 
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