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Deutscher Aktienmarkt folgte schwachen Vorgaben der Wall Street




14.03.18 09:55
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Der deutsche Aktienmarkt (DAX -1,59%, MDAX -0,98%, TecDAX -0,69%) folgte den schwachen Vorgaben der Wall Street und ging leichter aus dem Handel, so die Analysten der Nord LB.

Die Wall Street (Dow Jones -0,7%, S&P-500 -0,6%, Nasdaq -1%) sei vom Rauswurf des Außenministers Tillerson und den Gewinnmitnahmen bei den Technologiewerten belastet worden.

Im Fokus hätten QUALCOMM (-6%) und Broadcom (+1,6%) gestanden, nachdem Trump die 117 Mrd. USD schwere Fusion der beiden Chip-Hersteller blockiert habe.

Der Nikkei-225 (21.777,29 Punkte (-0,9%)) sei durch die Nachricht auf US-Importzölle auf chinesische Produkte belastet worden.

Ein besser als erwartet ausgefallenes Geschäftsergebnis in der europäischen Stromversorgung, ein starker Ergebnisbeitrag aus dem Energiehandel und gute Fortschritte beim laufenden Effizienzsteigerungsprogramm hätten bei RWE 2017 für eine Gewinnsteigerung gesorgt. Das EBITDA sei um 6,5% auf 5,8 Mrd. EUR gestiegen. Für 2018 erwarte RWE ein Ergebnis von 4,9 bis 5,2 Mrd. EUR.

Die Großschäden der Hurrikane in den USA und der Karibik hätten 2017 das Ergebnis der Hannover Rück (ISIN DE0008402215 / WKN 840221) gedrückt. Der Konzerngewinn habe sich auf 958,6 (1.170) Mio. EUR ermäßigt, wie der Rückversicherer mitgeteilt habe. Für 2018 erwarte der Konzern einen Gewinn von mehr als 1 Mrd. EUR.

Der Euro habe von einem unter Druck geratenen USD profitiert, sei aber knapp unter 1,24 USD geblieben. Der USD habe etwas unter den US-Konsumentendaten sowie darunter gelitten, dass US-Präsident Trump seinen als gemäßigt geltenden Außenminister Tillerson durch CIA-Chef Pompeo ersetzen möchte.

Die Ölpreise seien gestern gefallen (Brent -40 Cent). Am Markt gerate die Entwicklung der Fördermenge wieder stärker in den Fokus. Demnach bleibe das Angebot auf dem Weltmarkt hoch und eine höhere Opec-Produktion würde zu einem erneuten Überangebot führen und dadurch die Ölpreise belasten. Gold habe sich gestern etwas freundlicher gezeigt. (14.03.2018/ac/a/m)







 
 
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