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Aktienmärkte: Eine Woche der Konsolidierung




22.02.21 10:38
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.aktiencheck.de) - Nachdem Europas Aktienindices im Freitagshandel einiges des an den Tagen zuvor verlorenen Terrains wiedergutgemacht hatten, starteten auch die US-Börsen mit Aufschlägen in den Tag, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Der Dow Jones (ISIN: US2605661048, WKN: 969420) habe dabei zunächst sogar einen neuen Allzeit-Höchststand erklimmen können. Gegen Ende des US-Börsenhandels seien diese Zugewinne aber wieder abgebaut worden. Der Dow Jones habe nahezu unverändert geschlossen, der S&P 500 (ISIN: US78378X1072, WKN: A0AET0) sowie der NADSAQ 100 (ISIN: US6311011026, WKN: A0AE1X) hätten sogar ein wenig gegenüber dem Vortag eingebüßt.

Die Anleger würden sich ob der hohen Indexstände und insbesondere an der NASDAQ auch sehr fortgeschrittenen Bewertungskennzahlen zunehmend vorsichtig zeigen. Zudem hätten sich die Sorgen vor einem Inflationsanstieg in Folge der milliardenschweren Konjunkturpakete der Zentralbanken und Regierungen als Antwort auf die Corona-Krise vergrößert. In diesem Zusammenhang sei die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe auf mehr als 1,38% angestiegen. Das sei der höchste Stand seit Februar 2020 gewesen.

Divergent zeige sich dagegen die Stimmung in Bezug auf den weiteren Verlauf der Corona-Pandemie. In den USA stütze die fortschreitende Impfkampagne die Erwartung einer baldigen Erholung von der Corona-Krise. Auf dem alten Kontinent hingegen steigende COVID-19-Fallzahlen sowie ein äußerst schleppend in die Gänge kommender Impfverlauf zusätzlich die Sorgen der Wirtschaftsforscher und Börsianer befeuern.

Uneinheitlich würden sich heute Morgen auch die asiatischen Leitindices zeigen. In Seoul sowie an den chinesischen Börsen müssten Rückgänge im Ausmaß von 0,5 bis 1,3% hingenommen werden; der TOPIX (ISIN: JP9010100007, WKN: A1RRCU) in Tokio liege dagegen rund ein halbes Prozent im Plus. Für den Auftakt des heutigen Aktienhandels in Europa würden die vorbörslichen Indikationen aktuell auf einen marginal schwächeren Handelsstart im Vergleich zu den Freitags-Schlussständen schließen lassen. Im Laufe des Handelstages würden dann wohl neue Konjunkturdaten (insbesondere die ifo-Konjunkturbarometer) sowie vereinzelte Unternehmensmeldungen (u.a. von Berkshire Hathaway (ISIN: US0846707026, WKN: A0YJQ2, Ticker-Symbol Deutschland: BRYN, NYSE-Symbol: BRK.B) oder Palo Alto Networks (ISIN: US6974351057, WKN: A1JZ0Q, Ticker-Symbol: 5AP, NYSE-Symbol: PANW)) die weitere Marschrichtung mitbestimmen.

Gut behauptet würden sich heute Morgen im Vergleich zum Freitag der Ölpreis beirund USD 64 (Sorte Brent) und der Goldpreis (rund USD 1.790) präsentieren. Der Bitcoin sei dagegenübers Wochenende einmal mehr sprunghaft angestiegen und habe Höchststände im Bereichvon USD 57.000 erreicht, um sich nunmehr bei USD 56.300 einzupendeln. (22.02.2021/ac/a/m)






 
 
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