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"Steuerfreuden" - Kommentar zur französichen Flat-tax




13.11.17 15:53
La Financière de l´Echiquier

Paris (www.aktiencheck.de) - Ja, in Frankreich kann man sich über Steuern freuen, so Didier Le Menestrel, Verwaltungsratsvorsitzender von La Financière de l'Echiquier.

Es heiße, einmal sei keinmal, doch verdiene dieses gar so seltene Ereignis ihre Aufmerksamkeit und so würden die Experten die neue "flat tax" - auf gut Deutsch einheitliche Pauschalabgabe - auf Spar- und Anlageprodukte begrüßen. Eine "flat tax" von 30%, das sei an sich keine Revolution, bedeute aber eine echte Entlastung für die Franzosen, die auf ihre Ersparnisse bisweilen über 60% Steuern zahlen würden. Das Tüpfelchen auf dem "i": Die "flat tax" habe sich bewährt, insbesondere in Schweden, wo sie seit 1991 in Kraft sei und spektakuläre Auswirkungen auf die wirtschaftliche und gesellschaftliche Dynamik vorweisen könne.

In den letzten Jahren habe die französische Kreativität in diesem Bereich vor allem in unnützen und demagogischen Steuern beruht, die auf einen Erzfeind - das Finanzwesen - abgezielt hätten. Das aktuelle Geschehen habe dazu erst kürzlich ein gutes - und hoffentlich das letzte - Beispiel in Form der Besteuerung der Dividenden bereitgehalten. Es sei ein politisches Fiasko gewesen, das mit einem wirtschaftlichen Fiasko einhergegangen sei: In der Summe sei es um 10 Milliarden Euro gegangen, die möglicherweise auf die Unternehmen zukommen würden. Als Erbe der vorherigen Legislaturperiode sei sie jedoch allgemein in Frage gestellt und vom Europäischen Gerichtshof sowie vom Rechnungshof abgelehnt worden, bevor sie letztendlich vom französischen Verfassungsgericht gekippt worden sei.

Doch man solle auf den Punkt und den Grund für die Freude der Experten zurückkommen: Eine "flat tax", das bedeute weniger Schlupflöcher, weniger Regeln - und damit ein geringeres Risiko, sich zu verheddern! Der Finanzgesetzentwurf 2018 passe endlich die Besteuerung in Frankreich an jene der europäischen Nachbarn an. Die Experten würden ohne Vorbehalte diese Vereinfachung begrüßen, deren Auswirkungen noch unterschätzt würden und die einen willkommenen Freiraum darstelle. Der Wille zur Veränderung sei klar und sie werde einen Sinneswandel und die Verwandlung von Sparern in Anleger ermöglichen. (13.11.2017/ac/a/m)





 
 
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