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Makroökonomische Daten: Die wichtigsten Ereignisse der kommenden Woche




12.10.18 13:00
DekaBank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Montag: Die US-Einzelhandelsumsätze dürften im September leicht überdurchschnittlich angestiegen sein, so die Analysten der DekaBank.

Insbesondere das kräftige Plus bei den Fahrzeugverkäufen deute im Bereich der Autohändler einen starken Umsatzzuwachs an. Der jüngste Arbeitsmarktbericht habe allerdings auch verdeutlich, dass von Hurrikan "Florence" Beeinträchtigungen ausgegangen seien. Vor allem im Gastronomiebereich dürfte daher eine schwache Umsatzentwicklung gemeldet werden. Zusammen mit dem Septemberplus läge für das dritte Quartal insgesamt ein aufs Jahr hochgerechneter Anstieg gegenüber dem Vorquartal in Höhe von 6,2% vor. Dies wäre leicht schwächer als im Quartal zuvor, entspräche aber nahezu exakt dem Durchschnitt der vergangenen drei Quartale.

Dienstag: Noch zu Beginn der Woche hätten sich die Finanzmarktanalysten in der sentix-Umfrage außergewöhnlich zuversichtlich gezeigt. Trotz der Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und China und trotz des Haushaltstreits mit Italien hätten die Lageeinschätzung und die Konjunkturerwartungen für Deutschland zugelegt. Seither habe sich kaum etwas verändert, und doch seien die Märkte eingebrochen. Die vorsichtigere Einschätzung der globalen Konjunktur durch den Internationalen Währungsfonds und die Warnungen vor möglichen Risiken hätten sich belastend ausgewirkt. Dennoch dürfte die Mehrheit der vom ZEW befragten schon vorher ihre Antworten abgegeben haben, weshalb die Analysten der DekaBank mit einer leichten Verbesserung der ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland im Oktober rechnen würden.

Freitag: Die Verschärfung des Handelskonflikts mit den USA laste auf dem Ausblick für die
chinesische Wirtschaft. Das dritte Quartal sei davon allerdings noch nicht stark betroffen gewesen, da die Sanktionen erst zum Ende des Quartals deutlich verschärft worden seien. Das BIP-Wachstum werde sich daher nach Schätzung der Analysten der DekaBank nur um ein Zehntel Prozentpunkt auf 6,6% im Jahresvergleich verlangsamt haben. Die Konjunkturzahlen für September dürften das Bild einer nur moderat an Schwung verlierenden Wirtschaft bestätigen. In den kommenden Quartalen dürfte die Regierung ihre Bemühungen zur Konjunkturstützung verstärken, um die negativen Effekte des Handelskonflikts zu kompensieren. Aufgrund der hohen Verschuldung sei der Spielraum dafür jedoch beschränkt. (12.10.2018/ac/a/m)





 
 
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