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Jahreshoch bei den Ölpreisen




10.11.17 10:09
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Zuletzt zog der Ölpreis (Sorte Brent, in USD) mit Werten jenseits der 60 USD-Marke auf ein neues Jahreshoch an, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Damit zeichne sich ab, dass 2017 im Jahresdurchschnitt ein Niveau von rund 55 USD erzielt werde. Das wäre ein Anstieg um gut 20% im Vergleich zum Jahresdurchschnitt 2016. Beim Verharren auf dem derzeitigen Niveau würde für 2018 eine weitere Verteuerung um gut 15% eintreten. Insofern könnten sich die von den EZB-Experten bisher unterstellten Ölpreisannahmen (2017: 51,8 USD, 2018: 52,6 USD) als deutlich zu konservativ herausstellen.

Zumindest bisher würden die Analysten keinen globalen Trend zu höheren Jahresraten bei der Inflation erwarten. Zu beachten bleibe, dass bei den gestern aktualisierten Projektionen der EU-Kommission für 2018 der Inflationsanstieg in der Eurozone bei 1,4% gesehen werde (2017e: 1,5%). Insofern würden derzeit die Ölpreise auch keine Impulse für das Rentenmarktgeschehen generieren. Dieses bleibe wohl weiterhin im Bann von Notenbank-Aktionen. (10.11.2017/ac/a/m)





 
 
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