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Hohe Ölpreise bringen OPEC in die Zwickmühle




11.01.18 14:50
Commerzbank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Der Brentölpreis stieg gestern auf 69,4 USD je Barrrel und näherte sich damit bis auf wenige Cents dem Hoch von Mai 2015, so die Analysten der Commerzbank.

Auf Schlusskursbasis habe Brent ein 3-Jahreshoch von gut 69 USD verzeichnet. WTI habe mit 63,7 USD je Barrel das höchste Niveau seit Dezember 2014 erreicht. Die OPEC sei dadurch in einer Zwickmühle. Kurzfristig würden sich wegen der höheren Einnahmen zwar die Staatskassen füllen, mittel- bis langfristig drohe aber der Verlust von Marktanteilen an die US-Schieferölproduzenten. Die neuen Produktionsschätzungen der US-Energiebehörde hätten hierfür bereits einen Vorgeschmack geliefert. Der Ölminister des Iran habe in dieser Woche davon gesprochen, dass man in der OPEC nicht an einem Ölpreis von mehr als 60 USD interessiert sei.

Eine Rücknahme der Produktionskürzungen zum jetzigen Zeitpunkt sei dennoch unwahrscheinlich, weil das Ziel des Marktausgleichs noch nicht erreicht sei. Auch der anstehende Börsengang des saudi-arabischen Ölkonzerns Aramco spreche gegen eine vorschnelle Kehrtwende in der OPEC-Förderpolitik. Das US-Energieministerium habe gestern einen überraschenden Rückgang der US-Rohölproduktion in der letzten Woche um 290 Tsd. Barrel pro Tag berichtet. Dieser sollte aber nur temporär sein, da das extreme Winterwetter die (Schiefer-)Ölproduktion insbesondere im Bakken-Vorkommen in Nord-Dakota erschwert haben dürfte. Die Rohölbestände seien um knapp 5 Mio. Barrel gefallen. Dem habe allerdings ein Lageraufbau bei Benzin und Destillaten von jeweils 4 Mio. Barrel gegenübergestanden. Die Raffinerien hätten also deutlich mehr Rohöl als benötigt verarbeitet. (11.01.2018/ac/a/m)





 
 
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