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Fresenius-Aktie nach Q1-Zahlen auf neuem Allzeithoch! Gesamtjahresprognose angehoben - Aktienanalyse




19.05.17 18:25
DZ BANK

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Fresenius-Aktienanalyse der DZ BANK:

Der Gesundheitskonzern Fresenius (ISIN: DE0005785604, WKN: 578560, Ticker-Symbol: FRE, NASDAQ OTC-Symbol: FSNUF) ist stark ins Jahr 2017 gestartet, so die Analysten der DZ BANK in einer aktuellen Veröffentlichung.

Insbesondere im Unternehmensbereich Fresenius Kabi rechne der Vorstand mit einer besseren Geschäftsentwicklung als bisher. Dabei würden auch Zukäufe für Wachstumsperspektiven sorgen. Die Gewinnprognose für den Bereich Kabi sowie den Konzern seien mit Vorlage der Q1-Zahlen angehoben worden.

Fresenius, ein global diversifizierter Gesundheitskonzern mit den Unternehmensbereichen Fresenius Medical Care (FMC, Dialyse), Fresenius Kabi (Ernährungs- und Infusionstherapie), Fresenius Helios (Trägerschaft von Krankenhäusern) und Fresenius Vamed (Projekte und Management für Gesundheitseinrichtungen) sei stark ins laufende Geschäftsjahr gestartet. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sei der Konzernumsatz von Januar bis März um 19% (währungsbereinigt: 17%) auf 8,4 Mrd. Euro gestiegen (Q1 2016: 7,0 Mrd. Euro). Dabei habe der Konzern von dem Zukauf der spanischen Klinikkette Quirónsalud, einer Vergütungsnachzahlung von 100 Mio. Euro für FMC in den USA sowie positiven Wechselkurseffekten durch eine Aufwertung des US-Dollar gegenüber dem Euro profitiert. Das Umsatzwachstum aus eigener Kraft habe bei 7% gelegen.

Nach Einschätzung von Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, verlaufe die Integration von Quirónsalud vielversprechend. Die Klinikkette habe im Auftaktquartal mehr zum Ergebnis beigetragen als geplant. Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei im ersten Quartal 2017 um 27% (währungsbereinigt: 25%) auf 1,2 Mrd. Euro geklettert (Q1 2016: 959 Mio. Euro), die EBIT-Marge habe sich auf 14,5% verbessert (Q1 2016: 13,7%).

Nach der Übernahme der spanischen Klinikkette Quirónsalud sei der Vorstand weiter auf Einkaufstour gewesen. Die Übernahmen des US-Generikaherstellers Akorn (u.a. intravenös zu verabreichende Arzneimittel) und des Biosimilars-Geschäfts der Merck KGaA sollten die Weichen für ein breiter angelegtes und dauerhaft kräftiges Wachstum im Unternehmensbereich Kabi stellen.

Konzernchef Stephan Sturm zufolge würden die weiteren Wachstumsperspektiven hervorragend bleiben. Nach dem starken ersten Quartal rechne der Vorstand insbesondere bei Fresenius Kabi mit einem stärkeren Ergebnis im Gesamtjahr. Beim operativen Ergebnis werde nun ein Anstieg um 6% bis 8% erwartet (zuvor 5% bis 7%). Dadurch hätten sich zugleich die Erwartungen an das Konzernergebnis für 2017 erhöht. Auf vergleichbarer Basis (d.h. ohne Berücksichtigung der Akquisitionen von Akorn sowie des Biosimilar-Geschäfts der Merck KGaA) und währungsbereinigt erwarte der Vorstand nun einen Anstieg um 19% bis 21% (zuvor 17% bis 20%). Beim Umsatz werde weiterhin ein währungsbereinigter Anstieg um 15% bis 17% angestrebt.

Aufgrund der ausgezeichneten Positionierung (FMC weltweit führender Anbieter im Bereich Dialyse, Helios führender privater Krankenhausbetreiber) und Diversifizierung des Portfolios besitzt Fresenius nach Einschätzung der Analysten der DZ BANK ein hohes Umsatz- und Ergebnispotenzial in allen Geschäftsbereichen, die jüngst durch gezielte Zukäufe gestärkt wurden. Darüber hinaus sei das operative Geschäft nur wenig anfällig für eine Abschwächung der Konjunktur, da medizinische Leistungen auch in Zeiten mit einem schwächeren Wirtschaftswachstum in Anspruch genommen würden.

Risiken sehen die Analysten der DZ BANK in der Abhängigkeit von Rahmenbedingungen der Gesundheits- und Erstattungssysteme (Sparmaßnahmen und Gesetzesänderungen könnten den Geschäftserfolg erheblich beeinflussen), einem verschärften Wettbewerb und Preisdruck im Gesundheitssektor. Auch Schwierigkeiten bei der Integration übernommener Unternehmen könnten sich nachteilig auf den Unternehmenserfolg auswirken. Zudem seien die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns maßgeblich durch die Akquisitionsfinanzierung von Quirónsalud zum Ende des ersten Quartals um 37% auf 20,2 Mrd. Euro gestiegen (31.12.2016: 14,8 Mrd. Euro).

Die positive Geschäftsentwicklung der vergangenen Jahre habe sich im Kurs der Aktie der Fresenius SE & Co. KGaA niedergeschlagen, die man in einem langfristigen Aufwärtstrend sehe. Die letzte größere Korrektur datiere vom Dezember 2015 und habe die Kursnotierung von 70,00 Euro auf 52,39 Euro zurückgeführt. Auf diesem Niveau sei verstärktes Kaufinteresse aufgekommen. Die Aktie habe ihre übergeordnete Aufwärtsbewegung daraufhin fortgesetzt. Im Dezember vergangenen Jahres sei der Aktie der nachhaltige Ausbruch über den Widerstand bei 70,00 Euro gelungen. Einem Anstieg auf 77,45 Euro und der Ausbildung eines Tweezer Top sei gegen Ende Februar dieses Jahres eine Konsolidierung mit einem Rücksetzer auf 72,02 Euro gefolgt.

In Reaktion auf die Zahlen zum ersten Quartal 2017 sei die Aktie über das Vorgängerhoch bei 77,45 Euro ausgebrochen und habe letzten Freitag ein neues Allzeithoch bei 79,49 Euro markiert. Damit habe sie ein starkes bullisches Signal gesetzt und den langfristigen Aufwärtstrend bestätigt. Das nächste Etappenziel liege bei 80,88 Euro (161,8%-Fibonacci-Retracement der jüngsten Konsolidierung). Der ehemalige Widerstand bei 77,45 Euro komme derweil als erste potenzielle Unterstützung für mögliche Rücksetzer der Kursnotierung in Betracht. Weitere Unterstützungen fänden sich im Bereich um 76,00 Euro bzw. 73,50 Euro. Die mittelfristig bullische Einschätzung des Chartbildes würde sich erst ändern, wenn die Aktie unter das März-Tief bei 72,02 Euro zurückfällt, so die Analysten der DZ BANK.

Börsenplätze Fresenius-Aktie:

XETRA-Aktienkurs Fresenius-Aktie:
76,04 EUR -0,31% (19.05.2017, 17:35)

Tradegate-Aktienkurs Fresenius-Aktie:
76,049 EUR -0,26% (19.05.2017, 18:20)

ISIN Fresenius-Aktie:
DE0005785604

WKN Fresenius-Aktie:
578560

Ticker-Symbol Fresenius-Aktie:
FRE

NASDAQ OTC Ticker Symbol Fresenius-Aktie:
FSNUF

Kurzprofil Fresenius SE:

Die Fresenius SE (ISIN: DE0005785604, WKN: 578560, Ticker-Symbol: FRE, NASDAQ OTC-Symbol: FSNUF) ist ein weltweit tätiger Medizintechnik- und Gesundheitskonzern mit Produkten und Dienstleistungen für die Dialyse, das Krankenhaus und die ambulante medizinische Versorgung von Patienten. Zum Fresenius-Konzern mit Sitz in Bad Homburg (Hessen) gehören vier Unternehmensbereiche, die weltweit eigenverantwortlich wirtschaften und handeln: Fresenius Medical Care, Fresenius Kabi, Fresenius Helios und Fresenius Vamed. (19.05.2017/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.







 
 
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Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
69,642 € 70,092 € -0,45 € -0,64% 19.09./21:03
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0005785604 578560 80,00 € 62,00 €
Metadaten
Ratingstufe:Ohne
Kurs:76.04
Handelsplatz Letzter Veränderung  Zeit
 
Tradegate (RT)
69,642 € -0,64%  21:03
Xetra 69,68 € -0,19%  17:35
Stuttgart 69,685 € -0,21%  20:45
Frankfurt 69,966 € -0,29%  18:52
Berlin 69,87 € -0,29%  18:45
Düsseldorf 69,80 € -0,53%  08:04
Nasdaq OTC Other 80,43 $ -0,56%  18.08.17
München 69,80 € -0,57%  08:00
Hannover 69,62 € -0,68%  17:30
Hamburg 69,78 € -0,73%  08:09
  = Realtime
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