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Deutsche Wirtschaftsaktivität bleibt im Aufwind




10.10.17 10:57
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Gestern konnte die deutsche Industrieproduktion mit dem Monatszuwachs von 2,6% für den August auf der positiven Seite überraschen, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Erwartet worden sei im Marktkonsens "lediglich" ein Plus von 0,9%, nachdem auf revidierter Basis in den beiden Vormonaten die Produktion um 0,1% bzw. 1,0% nachgegeben habe. Besonders kräftig sei das Plus bei den Investitionsgüterproduzenten gewesen. Hier habe sich die Produktion im August um 4,8% befestigt. Bezogen auf die gesamte Industrieproduktion ergäbe sich allein bei einem Verharren auf dem aktuellen Niveau im September für das 3. Quartal ein Quartalszuwachs von 1,4%, womit der dritte Quartalszuwachs in Folge abgeliefert würde. Da auch die bisher vorliegenden Auftragseingangsdaten der Industrie für das 3. Quartal klar auf ein sattes Quartalsplus hindeuten würden, erscheine den Analysten dies für die Industrieproduktion nahezu als "amtlich".

Beim heute zur Veröffentlichung anstehenden deutschen Handelsbilanzsaldo würden die Analysten mit 20,0 Mrd. EUR einen Überschuss in der Nähe des Durchschnittswertes des 2. Quartals erwarten. Insofern sei im abgelaufenen Quartal wohl auch nicht mit einem signifikant wachstumsdämpfenden Effekt von den Nettoexporten zu rechnen. Zu beachten bleibe, dass die Dominanz der Eurozone für den deutschen Export nicht mehr so ausgeprägt sei wie früher. So habe dieser Anteil per Anfang 2010 noch bei rund 42,5% gelegen, aktuell liege dieser nur noch bei circa. 37%. (10.10.2017/ac/a/m)





 
 
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