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DAX lässt sich nicht beirren




12.09.19 09:15
Helaba

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Der September scheint in diesem Jahr seinem Ruf als schlechtester Börsenmonat Lügen strafen zu wollen, berichten die Analysten der Helaba.

Gestern sei am sechsten aufeinanderfolgenden Handelstag ein neues Impulshoch ausgebildet worden. Im Zuge dessen sei eine ganze Reihe von charttechnischen Widerständen durchbrochen worden. Auffallend sei gewesen, dass die sonst im Vorfeld einer EZB-Sitzung zu beobachtende Zurückhaltung der Marktteilnehmer ausgeblieben sei. Interessanter Weise sei der VDAX (ISIN: DE000A0DMX99, WKN: A0DMX9) als "Angstbarometer" von 15.43 auf 15.74 geklettert.

Aktuell komme in den Handelsstreit zwischen den USA und China wieder etwas mehr Schwung. Gestern sei chinesischen Medienberichten zu entnehmen gewesen, dass China wichtige Maßnahmen ergreifen wolle, um den schädlichen Auswirkungen des Handelsstreits mit den USA entgegenzuwirken. Zudem sei erklärt worden, dass Zollausnahmen für zusätzliche US-Importgüter erwägt würden. Unter anderem solle dies für 16 Produkttypen wie beispielsweise Molke, Fischmehl, oder bestimmte Schmierstoffe gelten. Als Zeichen des guten Willens werde US-Präsident Trump die angekündigte Zollerhöhung auf Waren im Wert von 250 Milliarden Dollar um zwei Wochen auf den 15. Oktober verschieben. Auch in Sachen Brexit habe es neue Entwicklungen gegeben.

Wider Erwarten hangle sich der DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) sukzessive nach oben. In der Folge seien bereits wichtige Widerstände durchbrochen worden, wodurch sich das charttechnische Bild zunehmend aufhelle. Zudem weise der 55-Tagedurchschnitt keine fallende Tendenz mehr auf, so dass der mittelfristige Trend, zumindest auf Basis des genannten Durchschnitts, mittlerweile positiv zu beurteilen sei. Auf Widerstand treffe der DAX an den Marken von 12.439, 12.479 und 12.520 Zählern. Diese Levels hätten es in sich. Bei diesen handle es sich um ein markantes Swing-Level, eine Strukturprojektion sowie um das 50%-Retracement eines auf das am 27. Dezember 2018 ausgebildete Tief zurückgehenden Fibonacci-Fans. Sollten auch die genannten Widerstände durchbrochen werden, wäre der Weg in Richtung von 12.601 und 12.650 Zählern frei. Allerdings müsse erwähnt werden, dass die Momentum-Indikatoren den laufenden Aufwärtsimpuls kaum nachvollziehen würden. Auch die verstärkt auftretenden, kleinen Kerzenkörper im DAX-Chart würden diesen Eindruck unterstreichen. (12.09.2019/ac/a/m)





 
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