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ADVA Optical Networking-Aktie: 5% Marge in 2018? Aktienanalyse




14.11.17 09:12
Vorstandswoche.de

Haar (www.aktiencheck.de) - ADVA Optical Networking-Aktienanalyse von "Vorstandswoche.de":

Laut den Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" ist die Aktie des Glasfaser-Spezialisten ADVA Optical Networking SE (ISIN: DE0005103006, WKN: 510300, Ticker-Symbol: ADV, NASDAQ OTC-Symbol: ADVOF) kaufenswert.

ADVA habe wie erwartet schwache Zahlen für das dritte Quartal verkündet. In der Zeit von Juli bis September habe der Anbieter von Optical+Ethernet-Lösungen einen Umsatz von 111,2 Mio. Euro und ein bereinigtes EBIT von 0,8 Mio. Euro erzielt. Das Zahlenwerk habe innerhalb der reduzierten Bandbreite gelegen, die einen Umsatz von 110 bis 125 Mio. Euro vorgesehen habe sowie eine bereinigte EBIT-Marge zwischen minus 4 und plus 2%. Inklusive der negativen Einmaleffekte aufgrund der Integration der amerikanischen MRV und der Konsolidierung des Produkt-Portfolios habe der Verlust vor Steuern und Zinsen bei 11,5 Mio. Euro in Q3 gelegen. Der Umsatzeinbruch von über 30% im Quartalsvergleich Q3 zum Vorjahr sei schon hart. Hier habe die Übernahme von MRV schon mit rund 6 Mio. Euro zum Umsatz beigetragen.

Grund seien zwei Ereignisse in den USA. Ein sehr großer Kunde aus dem ICP-Segment habe Aufträge an ADVA massiv zurückgefahren. Wie Firmenchef Brian Protiva den Experten im Hintergrundgespräch mitgeteilt habe, sei der Kunde aber sicherlich nicht auf Dauer verloren. "Wir haben jüngst bei diesem Kunden zwei kleinere Anwendungen gewonnen. Ob wir erneut größere Anwendungen erhalten, wird sich in der 2. Hälfte des Jahres 2018 zeigen". Wenn es schlecht laufe, laufe es schlecht. Nachdem dieser Kunde bereits seine Orders zurückgefahren habe, habe ADVA auch noch Pech.

Einer der größten Netzbetreiberkunden von ADVA befinde sich in einem Merger und habe deswegen Orders stark eingeschränkt, was schlussendlich im August zu einer Prognoseanpassung für Q3 geführt habe. An dieser Stelle sei Protiva zuversichtlich, dass dieser Kunde nach einer Bestandsaufnahme und Abbau des Lagers wieder kräftig bestelle und vermutlich aufgrund der neuen Größe die Geschäftsbeziehung ausbaue. Wichtig zu wissen: Auch dieses Unternehmen verteile die Orders insgesamt an mehrere Lieferanten - ADVA sei und werde nicht einziger Zulieferer sein.

Sollte dieser Kunde in Q4 bereits wieder bestellen, könnte das Unternehmen im Schlussquartal die obere Bandbreite der Prognose zwischen 115 und 130 Mio. Euro erreichen. Die bereinigte EBIT-Marge erwarte der CEO zwischen 0 und 5% vom Umsatz. Im letzten Quartal des Jahres 2017 rechne Protiva noch mit kleineren Restrukturierungseffekten. Q4 werde außerdem frei von Aktivierungen sein.

"Unser Markt ist dieses Jahr sehr schwach. Wir waren mit Sonderthemen bei 2 unserer wichtigsten Kunden konfrontiert. Alles in allem läuft das Jahr 2017 für uns sehr schlecht. Dieses Tal liegt nun eher hinter uns. Unser Ausblick für Q4 ist auf der Profitseite gar nicht mal schlecht. Unsere Bruttomarge wird steigen", erkläre Protiva. ADVA habe bereits kräftig damit begonnen, die Kosten zu senken. In diesem Jahr sollten sich die Kosten insgesamt schon um 10 Mio. Euro reduzieren. Die Übernahme von MRV sei bereits zu 100% erfolgt. Das Unternehmen dürfte bei ADVA mit 65 bis 70 Mio. Euro zum Umsatz beitragen. In Q4 solle MRV bereits positiv zum Ergebnis beitragen. "MRV funktioniert sehr gut. Bisher haben wir keinen Kunden verloren. Allerdings könnte das bei 1 bis 2 Kunden noch der Fall sein. Dafür hat bei einem Kunden bereits das Cross Sellling funktioniert."

Nach neun Monaten habe ADVA einen Umsatz von 397 Mio. Euro erzielt. Addiere man für das Schlussquartal einen Umsatz von 122 Mio. Euro hinzu, errechne sich ein Jahresumsatz von gut 500 Mio. Euro. Wäre MRV bereits seit dem 1. Januar 2017 konsolidiert worden, würde dies einem Umsatzvolumen von bis zu 550 Mio. Euro entsprechen. Spannend sei natürlich die Frage, wie es nun 2018 weitergehe. 2017 sollten Investoren abhaken. Im Q3-Bericht sei ADVA ungewöhnlich offen mit einer Prognose für 2018. Darin heiße es, dass das Unternehmen aufgrund der aktuellen Restrukturierungsmaßnahmen eine Rückkehr in den mittleren einstelligen Bereich erwarte. Das entspreche einer bereinigten EBIT-Marge von ca. 5% ohne einen nennenswerten Einfluss von Aktivierungen und besseren Bruttomargen.

Hintergrund sei, dass sich durch weitere Kostensenkungsmaßnahmen in 2018 eine reduzierte Kostenbasis im Gesamtvolumen von ca. 20 Mio. Euro auszahlen solle. "Unser Fokus liegt für das Jahr 2018 auf Profitabilität und Free Cashflow. Wir werden alles optimieren, damit wir wieder Gewinne erzielen und unsere aktuelle Nettoverschuldung schnell reduzieren." Noch keine Aussage habe er zum Umsatz 2018 machen wollen. "Aufgrund des Verlaufs 2017 sind wir in Bezug auf den Umsatz momentan noch sehr vorsichtig. Wir planen derzeit kein organisches Wachstum ein. Das Marktumfeld ist dafür zu unsicher." Inklusive der Effekte aus der Vollkonsolidierung könnte ADVA 2018 einen Umsatz von bis zu 530 Mio. Euro einfahren. Das würde dann immerhin einem bereinigten EBIT von über 26 Mio. Euro entsprechen. Der Free Cashflow sollte sich auf mindestens 25 Mio. Euro belaufen. Dem stehe lediglich ein Börsenwert von 270 Mio. Euro gegenüber.

Bei ADVA sei es immer richtig gewesen, die Aktie zu kaufen, wenn es "krisele", und bei Jubelmeldungen wieder glattzustellen. Das sollte auch dieses Mal funktionieren. Logisch, dass manche Schreiberlinge von Börsenpublikationen und auch Analysten bei Kursen von über 10 Euro euphorisch gewesen seien und jetzt eher skeptisch seien.

Die ADVA Optical Networking-Aktie steht vor einem Comeback - kaufenswert, so die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de". (Analyse vom 14.11.2017)

Börsenplätze ADVA Optical Networking-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs ADVA Optical Networking-Aktie:
4,90 EUR +1,55% (14.11.2017, 08:54)

XETRA-Aktienkurs ADVA Optical Networking-Aktie:
4,863 EUR (13.11.2017)

ISIN ADVA Optical Networking-Aktie:
DE0005103006

WKN ADVA Optical Networking-Aktie:
510300

Ticker-Symbol ADVA Optical Networking-Aktie:
ADV

Kurzprofil ADVA Optical Networking:

ADVA Optical Networking SE (ISIN: DE0005103006, WKN: 510300, Ticker-Symbol: ADV) ist ein weltweiter Anbieter intelligenter Infrastruktur-Lösungen für Telekommunikationsnetze. Durch Software-gesteuerte Optical+Ethernet-Übertragungstechnik schafft ADVA die Grundlage für fortschrittliche Hochgeschwindigkeitsnetze. Die FSP-Produkte von ADVA machen die Netze der Kunden skalierbarer, intelligenter, weniger komplex und kostengünstiger. ADVA Optical Networking arbeitet flexibel und schnell mit seinen Kunden zusammen, um die wachsende Nachfrage nach Daten-, Datensicherungs-, Sprach- und Videodienstleistungen zu bedienen. ADVA ist Partner von über 250 Netzbetreibern und mehr als 10.000 Unternehmen in der ganzen Welt. (14.11.2017/ac/a/t)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.







 
 
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Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
5,53 € 5,353 € 0,177 € +3,31% 17.11./20:30
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0005103006 510300 11,09 € 4,22 €
Handelsplatz Letzter Veränderung  Zeit
 
Tradegate (RT)
5,687 € +5,31%  17.11.17
Hamburg 5,659 € +19,34%  17.11.17
Berlin 5,659 € +17,65%  17.11.17
München 5,593 € +16,47%  17.11.17
Düsseldorf 5,786 € +10,02%  17.11.17
Hannover 5,648 € +6,75%  17.11.17
Stuttgart 5,673 € +6,08%  17.11.17
Frankfurt 5,628 € +4,82%  17.11.17
Xetra 5,53 € +3,31%  17.11.17
Nasdaq OTC Other 5,7263 $ -19,91%  15.11.17
  = Realtime
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