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VW erwartet in Q3 Entspannung der Halbleiterknappheit - Daimler will Investitionen in autonomes Fahren reduzieren




10.06.21 15:20
XTB

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die europäischen Aktienmärkte notieren am Donnerstag uneinheitlich, so die Experten von XTB.

Die Bandbreite der Bewegungen sei jedoch eher gering. Der deutsche Leitindex (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) notiere flach, der britische FTSE 100 (ISIN: GB0001383545, WKN: 969378) und der niederländische AEX (ISIN: NL0000000107, WKN: 969241) würden steigen, während der französische CAC40 (ISIN: FR0003500008, WKN: 969400), der italienische FTSE MIB (ISIN: IT0003465736, WKN: 145814) und der spanische IBEX 35 (ISIN: ES0SI0000005, WKN: 969223) fallen würden. Der polnische WIG 20 (ISIN: PL9999999987, WKN: 969729) sei heute der europäische Outperformer und gewinne rund 0,4%. Die Veröffentlichung der US-Inflationsdaten für Mai (14:30 Uhr) und die EZB-Zinsentscheidung (13:45 Uhr) seien die wichtigsten Makro-Ereignisse des Tages.

Der DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) sei heute gefallen und habe das gestrige Tagestief erneut getestet. Infolgedessen habe sich ein Doppelboden-Muster im H1-Chart herausgebildet. Die Nackenlinie des Musters befinde sich bei 15.603 Punkten und werde zusätzlich durch das 50% Retracement der am 3. Juni gestarteten Aufwärtsbewegung verstärkt. Sollte es den Bullen gelingen, über diese Hürde auszubrechen, würde die potenzielle Reichweite des Ausbruchs aus dem Muster mehr oder weniger 90 Punkte betragen. Dies deute auf einen möglichen Test des Bereichs von 15.700 Punkten hin, sollte sich das Muster wie im Lehrbuch entwickeln. Händler sollten im Hinterkopf behalten, dass die Aktienindices bei der Veröffentlichung der US-VPI-Daten um 14:30 Uhr einen Sprung in der Volatilität erleben könnten. Die heutige EZB-Sitzung sollte keinen großen Einfluss auf die Aktien haben.

Unternehmensnachrichten:

Murat Aksel, der Einkaufsvorstand von Volkswagen (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF), habe dem "Handelsblatt" gesagt, dass der deutsche Autobauer im dritten Quartal 2021 eine Entspannung der weltweiten Halbleiterknappheit erwarte. Aksel habe erklärt, dass derzeit der schlimmste Moment sei, aber es werde erwartet, dass die Chip-Knappheit von ca. 10% für einige Jahre bestehen bleibe, bis neue Produktionskapazitäten aufgebaut seien.

Einem Bericht von Business Insider zufolge hätten die Führungskräfte von Daimler (ISIN: DE0007100000, WKN: 710000, Ticker-Symbol: DAI, NASDAQ OTC-Symbol: DDAIF) beschlossen, die Investitionen in die Sparte für autonomes Fahren zu kürzen und die Mittel in die Bereiche EV und Software umzuleiten.

Laut Berichten finnischer Medien plane Bayer (ISIN: DE000BAY0017, WKN: BAY001, Ticker-Symbol: BAYN, NASDAQ OTC-Symbol: BAYZF), 250 Millionen Euro in eine neue pharmazeutische Produktionsanlage in Südfinnland zu investieren.

Die Deutsche Bank (ISIN: DE0005140008, WKN: 514000, Ticker-Symbol: DBK, NYSE-Symbol: DB) habe gesagt, dass sie im 2. Quartal 100 Millionen Euro an Rückstellungen im Zusammenhang mit einem Gerichtsurteil zu Kundenkonten buchen werde. Das Urteil ebne einigen Kunden der Bank den Weg, hohe Gebühren für ihre Konten anzufechten. Die Deutsche Bank habe auch mitgeteilt, dass sie erwarte, dass das Urteil die Erträge in Q2 und Q3 2021 um 100 Millionen Euro negativ beeinflussen werde. (10.06.2021/ac/a/m)






 
 
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