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Kryptomarkt schöpft Hoffnung




10.06.21 13:45
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Die Regierung von El Salvador hat am Mittwoch ein Gesetz verabschiedet, das dem Bitcoin den Status eines gesetzlichen Zahlungsmittels verleiht - und damit eine Erholungsrally am Kryptomarkt ausgelöst, so Nikolas Kessler vom Anlegermagazin "Der Aktionär".

Nun sorge Präsident Nayib Bukele mit einer weiteren Idee für Aufsehen.

Bitcoin werde in El Salvador ein staatlich anerkanntes Zahlungsmittel - was liege da näher, als die Cyberdevise auch selbst herzustellen? Präsident Bukele habe daher den Chef der staatlichen Energieversorgers LaGeo angewiesen, Kapazitäten für das Bitcoin-Mining zu schaffen - und zwar "mit sehr günstiger, 100 Prozent sauberer, 100 Prozent erneuerbarer, emissionsfreier Energie unserer Vulkane".

Was etwas verrückt klinge, habe einen ernsthaften Hintergrund: Das zentralamerikanische Land sei ungefähr so groß wie Hessen, beheimate jedoch 23 aktive Vulkane und nutze deren geothermale Energie im großen Stil zur Energiegewinnung. Mehr als die Hälfte des Stroms in El Salvador werde bereits aus erneuerbaren Energien gewonnen. Zusätzlich zu zwei bestehenden Geothermie-Kraftwerken sollten nun zwei weitere Anlagen gebaut werden.

Kurz darauf habe er bei Twitter noch ein Video von einer neu erschlossenen Quelle gepostet, aus der Wasserdampf meterhoch in den Himmel schieße. Rund 95 Megawatt sauberer Strom könne daraus gewonnen werden, so Bukele. Nun solle an dieser Stelle eine Bitcoin-Mining-Farm entstehen.

Kryptomarkt schöpfe Hoffnung

Mit dem Bitcoin-Vorstoß nehme El Salvador nicht nur eine Vorreiterrolle ein - er gebe dem gebeutelten Kryptomarkt auch neue Hoffnung. Dass die digitale Leitwährung nun ein offizielles Zahlungsmittel sei, habe den Kurs am Mittwoch um mehr als 10% bis auf 37.755 USD nach oben schießen lassen. Tags zuvor habe es im schwachen Gesamtmarkt noch nach einem Test der 30.000er-Marke ausgesehen.

Auch am Donnerstagmorgen gehöre der Bitcoin mit einem Plus von rund 7% auf 24-Stunden-Sicht zu den größten Gewinnern unter den Top-Coins nach Market Cap. Komplett aus dem Schneider sei er damit allerdings noch nicht. Zwar würden sich die Zeichen für einen Rebound mehren, wichtige wäre dabei jedoch ein nachhaltiger Ausbruch über den Widerstand bei 40.000 USD.

"Der Aktionär" sei optimistisch, dass der Ausbruch gelinge und die mittel- und langfristige Rally beim Bitcoin weitergehe. Wer bereits investiert sei, bleibe daher dabei. Angesichts der enormen Vola in den letzten Tagen und Wochen sollten Neueinsteiger zunächst die Richtungsentscheidung im Chart abwarten.

Hinweis auf Interessenskollision:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Autor Nikolas Kessler ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "AKTIONÄR Depot" von DER AKTIONÄR. (10.06.2021/ac/a/m)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.







 
 
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