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Energie: Volatilität zieht wieder an




12.09.18 11:32
Helaba

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Jenseits exogener Faktoren dürfte auch ein zunehmend gemischtes Bild der physischen Marktverhältnisse zunächst die Volatilität bei Mineralöl ansteigen lassen, so die Analysten der Helaba.

So würden auf der Angebotsseite nicht nur die Einflüsse des Iran-Konflikts und die Venezuela-Ausfälle wirken, vielmehr wachse wohl auch die Unsicherheit über die weitere Produktionsentwicklung in den USA und in Saudi-Arabien. Zwar könnte ein zyklisch weniger robuster Verbrauch einen gewissen Ausgleich schaffen, die Preisentwicklung dürfte aber bei großen Schwankungen in Q4 insgesamt eher leicht aufwärts gerichtet sein. Für einen Preisanstieg temporär deutlich über 80 USD je Barrel hinaus müsste es zu einer ernsthaften militärischen Auseinandersetzung an der Straße von Hormuz kommen (bis zu 120 USD). Allein die absehbaren Iran-Lieferausfälle würden dies wohl nicht bewirken. Aktuell exportiere der Iran ca. 1,8 Mio. Barrel pro Tag (April: 2,5 Mio. b/d). Vor Aufhebung der Sanktionen seien es 1,0 Mio. Barrel pro Tag gewesen. Ein weiterer Ausfall von 0,8 Mio. Barrel pro Tag dürfte zu verkraften sein. (12.09.2018/ac/a/m)





 
 
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