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Durchwachsenes Bild am deutschen Aktienmarkt




10.06.21 09:35
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Durchwachsenes Bild am deutschen Aktienmarkt: Die Anleger fanden vor der EZB-Sitzung und den Inflationsdaten aus den USA keine klare Linie, so die Analysten der Nord LB.

Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) sei um -0,38% gefallen, der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) sei um +0,06% und der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) um +0,71% gestiegen.

Vor der Veröffentlichung der Inflationsdaten am Donnerstag hätten sich Anleger an den US-Börsen zurückgehalten. Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) sei um -0,44%, der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) um -0,18% und der Nasdaq-Comp. (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) um -0,09% gesunken.

Merck & Co. (ISIN US58933Y1055/ WKN A0YD8Q) hätten 2,3% gewonnen. Die US-Regierung wolle für 1,2 Mrd. USD ein Corona-Medikament bei dem Konzern kaufen.

Der japanische Aktienmarkt tendiere aktuell etwas freundlicher. Der Nikkei-225 (ISIN JP9010C00002/ WKN A1RRF6) steige um 0,32% auf 28.953 Punkte.

Heidelberger Druck (ISIN DE0007314007/ WKN 731400) habe im GJ 2020/21 einen Umsatz von rund 1,913 (Vj.: 2,349) Mrd. EUR erzielt. Dank positiver Effekte aus dem Transformationsprogramm habe das EBITDA ohne Restrukturierungsergebnis mit 146 (102) Mio. EUR deutlich über dem Vorjahr gelegen. Das im Vorjahr restrukturierungsbedingt massiv negative Nachsteuerergebnis von -343 Mio. EUR habe auf -43 Mio. EUR verbessert werden können. Für das laufende GJ werde ein Umsatz von mind. 2 Mrd. EUR, ein Anstieg der EBITDA-Marge von 5% auf 6 bis 7% und ein leicht positives Nachsteuerergebnis erwartet.

Inditex (ISIN ES0148396007/ WKN A11873) habe in Q1 den Umsatz binnen Jahresfrist um rund 50% auf 4,9 Mrd. EUR steigern können. Dabei habe sich der Betriebsgewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf 1,23 (0,484) Mrd. EUR verbessert. Das Nettoergebnis habe bei 421 (-409) Mio. EUR gelegen. Die Zahlen hätten allerdings deutlich unter jenen vor der Corona-Krise gelegen. Nach Unternehmensangaben habe sich die Situation mittlerweile aber merklich gebessert.

Trotz Corona-Krise sei der österr. Stahlkonzern voestalpine (ISIN AT0000937503/ WKN 897200) im Geschäftsjahr 2020/2021 (31.03.) in die Gewinnzone zurückgekehrt. Bei um 11,4% auf 11,27 Mrd. EUR niedrigeren Erlösen sei zwar das operative Ergebnis (EBITDA) um 4% auf 1,13 Mrd. EUR gesunken, unter dem Strich habe jedoch ein Gewinn von 31,7 Mio. EUR gestanden, nach einem Verlust von 216,5 Mio. EUR.

Vor der EZB-Sitzung und der anstehenden Veröffentlichung der US-Inflationsdaten (beide Donnerstag) sei es beim Euro ruhig geblieben.

Trotz gesunkener US-Rohöllagerbestände hätten die Ölpreise etwas nachgegeben, da gleichzeitig die Benzin- und Destillatebestände deutlich stärker als erwartet gestiegen seien. Gold habe sich erneut nur wenig verändert gezeigt. (10.06.2021/ac/a/m)






 
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