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Vonovia mit ordentlichen Zahlen - Infineon meldet starke Ergebnisse - Starkes Umsatzwachstum bei HelloFresh




04.05.21 15:25
XTB

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die europäischen Aktienmärkte werden am Dienstag gemischt gehandelt, so die Experten von XTB.

Die Aktien aus Großbritannien, Frankreich, Russland und Spanien würden steigen, während die anderen Blue-Chips-Indices Europas zulegen würden. Der deutsche Leitindex sei einer der schwächsten europäischen Indices, da er um 0,6% falle. Die russischen und spanischen Indices seien heute die europäischen Outperformer.

Der DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) notiere weiterhin seitwärts. Allerdings notiere der deutsche Leitindex in letzter Zeit überwiegend im unteren Bereich der April-Handelsspanne. Der SMA200 und das 38,2% Retracement des Abwärtsimpulses von Mitte April hätten kürzlich als Obergrenze für den Index fungiert. Der DAX habe nach der Eröffnung der europäischen Kassasitzung einige starke Verkäufe erlebt und scheine auf einen Test des Unterstützungsbereichs bei 15.105 Punkten zuzusteuern. Dieser Bereich habe sich in letzter Zeit als starke Unterstützung erwiesen, sodass die Bären sich vor möglichen Umkehrungen in Acht nehmen sollten. Andererseits könnte ein Durchbruch darunter den Weg für einen Rückgang in Richtung des 50% Retracements des Ende März 2021 gestarteten Aufwärtsimpulses (14.975 Punkte) ebnen.

Unternehmensnachrichten:

Vonovia (ISIN: DE000A1ML7J1, WKN: A1ML7J, Ticker-Symbol: ANN, NASDAQ OTC-Symbol: DAIMF) habe heute die Ergebnisse für das erste Quartal vorgelegt. Der Umsatz sei von 998,8 Millionen Euro in Q1 2020 auf 1,15 Milliarden Euro gestiegen. Die bereinigten Mieteinnahmen seien um 2,9% auf 782,6 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Das bereinigte EBITDA habe 506,1 Mio. Euro erreicht, während der bereinigte Nettogewinn von 197,5 Mio. Euro in Q1 2020 auf 234,7 Mio. Euro gestiegen sei. Das Unternehmen erwarte für das Gesamtjahr einen Umsatz von 4,9 bis 5,1 Milliarden Euro und ein bereinigtes EBITDA von 1,98 bis 2,03 Milliarden Euro.

Infineon (ISIN: DE0006231004, WKN: 623100, Ticker-Symbol: IFX, Nasdaq OTC-Symbol: IFNNF) habe für das erste Quartal einen Umsatz von 2,7 Mrd. Euro gemeldet und habe damit im Rahmen der Analystenschätzungen und der eigenen Prognose gelegen. Das Unternehmen erwarte für das Kalenderquartal Q2 2021 einen Umsatz von 2,6 bis 2,9 Milliarden Euro. Die Umsatzprognose für das Gesamtjahr bleibe unverändert bei rund 11 Mrd. Euro. Der Nettogewinn sei von 178 Mio. Euro im 1. Quartal 2020 auf 203 Mio. Euro gestiegen. Infineon habe gesagt, dass die starken Ergebnisse durch das Automobilsegment getrieben worden seien und erwarte, dass die Nachfrage nach leichten Fahrzeugen in diesem Jahr 85 Millionen Einheiten überschreiten werde. Das Unternehmen habe auch gesagt, dass Halbleiterknappheit wahrscheinlich dazu führen werde, dass die Autoproduktion im ersten Halbjahr 2021 um 2,5 Millionen Einheiten niedriger sein werde.

HelloFresh (ISIN: DE000A161408, WKN: A16140, Ticker-Symbol: HFG) habe einen Q1-Umsatz von 1,44 Mrd. Euro gemeldet, nach 699,1 Mio. Euro in Q1 2020 (Erwartung: 1,44 Mrd. Euro). Das bereinigte EBITDA habe bei 159,2 Mio. Euro gelegen, nach 64,1 Mio. Euro in Q1 2020 (Erwartung: 159,4 Mio. Euro). Der bereinigte Nettogewinn habe 101,6 Mio. Euro (Erwartung: 98,6 Mio. Euro) erreicht. Obwohl die Ergebnisse im Rahmen der Marktprognosen gelegen hätten, falle die HelloFresh-Aktie heute stark. Die Anleger schienen besorgt über die Fähigkeit von HelloFresh zu sein, den Schwung beizubehalten, sobald die Lockdowns aufgehoben seien. (04.05.2021/ac/a/m)






 
 
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