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USA: ISM PMI Non-Manufacturing - Keine PANIK!




05.12.17 17:20
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - In den USA hat das Institute for Supply Management vor einigen Minuten aktuelle Zahlen zur Entwicklung des ISM PMI Non-Manufacturing veröffentlicht, so die Analysten der Nord LB.

Dieser nationale Einkaufsmanagerindex für den wichtigen Dienstleistungssektor der US-Volkswirtschaft habe im Berichtsmonat November einen gewissen Rückgang hinnehmen müssen. Mit trotzdem nicht unfreundlichen 57,4 Punkten werde von dem an den Finanzmärkten immer stärker beachteten Stimmungsindikator aber auch weiterhin klar Wachstum in der Service-Branche der Ökonomie der USA angezeigt.

Von der Richtung her sei mit dieser Nachricht nach Auffassung der Analysten zu rechnen gewesen. Skeptiker würden nun argumentieren mögen, dass es beim Indexstand des ISM PMI Non-Manufacturing am aktuellen Rand schon etwas mehr hätte sein können. Im Oktober habe der Indikator mit beachtlichen 60,1 Zählern allerdings eine fast schon gefährliche Euphorie bei den Teilnehmern an der Befragung signalisiert. Insofern sollte es im November eigentlich auch keinen Spielraum für einen weiteren Anstieg gegeben haben. In der Tat möge der nun gemeldete Rückgang beim ISM PMI Non-Manufacturing angesichts des im Vormonat erreichten Niveaus sogar als gesunde Entwicklung bewertet werden. Das Wachstum im Service-Sektor der US-Wirtschaft hätte sich nach dieser Interpretation mittlerweile einfach nur auf einem nachhaltigen Level eingependelt.

Immerhin habe sich der wichtige Sub-Index "Business Activity" (mit 61,4 Zählern) am aktuellen Rand weiter oberhalb der Marke von 60 Punkten halten können. Somit würden die befragten Firmen auch im November ein sehr dynamisches Anziehen ihres tatsächlich realisierten ökonomischen Outputs diagnostizieren.

Die Unterkomponente "New Orders" sei zwar unter die Schwelle von 60 Punkten gefallen, mit weiterhin nicht unfreundlichen 58,7 Zählern würden aber noch immer umfängliche Kundenbestellungen angezeigt. Diese Nachricht lasse darauf hoffen, dass es in der näheren Zukunft zumindest keinen nachhaltigen Einbruch beim Headline-Index geben sollte.

Auch der Sub-Index "Employment" sei im November etwas gefallen. Mit 55,3 Punkten werde schon eine Verlangsamung des Personalaufbaus der Umfrageteilnehmer angezeigt. Es wäre nach Auffassung der Analysten aber mehr als voreilig, diese Entwicklung bereits als ein wirkliches Stottern des Jobmotors der USA zu interpretieren.

Die Komponente "Prices Paid" präsentiere sich am aktuellen Rand leicht rückläufig. Mit immerhin noch 60,7 Zählern würden von diesem Sub-Index dennoch deutlich zulegende Einkaufspreise bei den vom Institute for Supply Management befragten Firmen angezeigt. Lediglich der Preisauftrieb habe sich im November also etwas verringert.

Der ISM PMI Non-Manufacturing sei im November erwartungsgemäß zurückgegangen. Die Abschwächung möge vom Umfang her etwas überraschen, sei aber noch unproblematisch. Zusammen mit dem ISM PMI Manufacturing würden die beiden nationalen Einkaufsmanagerindices weiterhin ein ausgeprägtes Wachstum der US-Volkswirtschaft signalisieren; die Analysten würden es an dieser Stelle mit Douglas Adams halten - also: KEINE PANIK! (05.12.2017/ac/a/m)






 
 
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