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Synlab plant Börsengang - Aktienanalyse




07.04.21 09:45
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Synlab, der größte europäische Anbieter von klinischen Labor- und medizinischen Diagnostikdienstleistungen, gab heute bekannt, einen Börsengang im Regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse zu planen, so Marion Schlegel von "Der Aktionär".

Das Angebot werde neu ausgegebene Aktien aus einer Kapitalerhöhung und Anteile aus dem Bestand der Altaktionäre (von Cinven betreute Fonds sowie Novo Holdings, der Ontario Teachers' Pension Plan Board und andere Minderheitsaktionäre) umfassen.

Der geplante Börsengang und der erste Handelstag würden für das zweite Quartal 2021 erwartet, heiße es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Das öffentliche Angebot werde sich an Privataktionäre und institutionelle Anleger in Deutschland richten. Außerdem seien Privatplatzierungen in bestimmten anderen Ländern vorgesehen. Synlab strebe einen geschätzten Bruttoerlös von 400 Millionen Euro aus dem IPO an. Damit beabsichtige die Gesellschaft einen Teil der ausstehenden Finanzverbindlichkeiten abzulösen und die Verschuldung weiter zu reduzieren.

"Wir haben in den letzten Jahren ein bemerkenswertes Wachstum erzielt. Der geplante Börsengang ist für uns ein logischer nächster Schritt, um als börsennotiertes Unternehmen unser volles Potenzial zu realisieren", so Mathieu Floreani, CEO von Synlab. "Wir werden unsere Wachstumsstrategie weiter konsequent umsetzen."

Synlab sei in einem großen Wachstumsmarkt für diagnostische Tests tätig. Das globale Volumen sei 2019 auf über 200 Milliarden Euro geschätzt worden, davon 90 Milliarden Euro in Regionen, in denen Synlab heute aktiv sei. Seit Beginn der Covid-19-Pandemie habe die Gruppe ihre starke Plattform dazu genutzt, um gemeinsam mit nationalen Gesundheitssystemen und Regierungen SARS-CoV-2-Tests und -Testverfahren zu entwickeln und umzusetzen. Die Gruppe sei der erste Labordienstleister in Europa gewesen, der PCR-Testungen auf SARS-CoV-2 im industriellen Maßstab angeboten habe.

"Der Aktionär" halt Sie am Laufenden und berichtet, sobald es weitere Details gibt, so Marion Schlegel. (Analyse vom 07.04.2021)

Mit Material von dpa-AFX

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (07.04.2021/ac/a/n)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.







 
 
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Metadaten
Analysten: Marion Schlegel
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