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Leicht positive Börseneröffnung in Europa erwartet




08.04.21 09:10
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.aktiencheck.de) - Der Handel an den internationalen Aktienmärkten war gestern als eher träge zu bezeichnen, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Kaum Spuren hinterlassen habe am US-Aktienmarkt das Sitzungsprotokollder US-Notenbank FED gestern Abend. Die Vertreter der US-Notenbank hätten auf ihrer jüngsten Sitzung ihren zuletzt optimistischeren Blick auf die US-Wirtschaft bestätigt. Jedoch stelle die Pandemie weiter ein bedeutsames wirtschaftliches Risiko dar, habe es geheißen. Die Wirtschaft bleibe von den langfristigen Zielen noch weit entfernt. Eine Änderung der Geldpolitik hätten die FED-Mitglieder nicht in Aussicht gestellt. Kurz zusammengefasst bedeute dies eine Fortsetzung der lockeren Geldpolitik: Die FED wolle den Leitzins so lange nahe null halten und ihre Anleihekäufe fortführen, bis ihre Ziele - Vollbeschäftigung und Preisstabilität erreicht seien. Das Protokoll habe gestern spürbar den Technologie-Sektor gestützt, der seit Ende März wieder etwas Boden habe gutmachen können. Sorgen vor einem womöglich strafferen geldpolitischen Kurs angesichts starker Wirtschaftsdaten und der billionenschweren Konjunkturprogramme hätten ihn in den vergangenen Wochenphasenweise stark belastet. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe habe sich gestern wenig verändert bei 1,65% gezeigt.

Der Dow Jones (ISIN: US2605661048, WKN: 969420) habe sich mit +0,1% auf 33.446 Punkte lustlos präsentiert. Der marktbreite S&P 500 (ISIN: US78378X1072, WKN: A0AET0) habe 0,2% auf 4.080 Punkte gewonnen. Beide Indices würden damit in der Nähe ihrer Rekordstände bleiben. Für den technologielastigen NASDAQ 100 (ISIN: US6311011026, WKN: A0AE1X) sei es um 0,3% auf 13.617 Punkte nach oben gegangen, speziell die großgewichteten Technologiewerte hätten sich dabei sehr gut in Szene setzen können. Im S&P 500 seien neben den Tech-Werten (+0,75%) speziell Finanzwerte (+0,51%) und Energie-Titel (+0,35%) fester gewesen. Schwach hätten sich hingegen insbesondere Rohstoff-Aktien (-1,7%) gezeigt. Nach der jüngsten Rekordrally habe sich der DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) eine leichte Verschnaufpause gegönnt, er habe 0,2% auf 15.176 Punkte verloren. Auch die übrigen europäischen Aktienindices seien durch die Bank leicht schwächer gewesen.

Die Ölpreise hätten am Mittwoch nach frühen Gewinnen trotz der Aussichten auf ein stärkeres globales Wirtschaftswachstum zunächst nachgegeben, da Gespräche zur Wiederbelebung eines Atomabkommens mit dem Iran die Möglichkeit einer Lockerung der Sanktionen gegen dessen Ölexporte eröffnet hätten. Am Ende eines von höherer Volatilität geprägten Handelstages sei der Ölpreis jedoch etwas fester gewesen. Der vom American Petroleum Institute (API) vermeldete Rückgang der wöchentlichen US-Öllagerdaten habe leicht gestützt, trotz eines Anstiegs der Lagerbestände an Benzin und Mitteldestillaten.

Der Goldpreis habe nach einer mehrtägigen Aufwärtsbewegung etwas leichter tendiert, was in erster Linie auf den etwas festeren US-Dollar zurückzuführen sei. Auch bei den übrigen Rohstoffen habe man gestern auf breiter Front mit Ausnahme von Silber niedrigere Notierungen gesehen, speziell Kupfer habe gestern stärker verloren, erhole sich heute Früh jedoch wieder.

In Asien würden sich die Indices heute Morgen mit Ausnahme von Japan (-0,8%) einheitlich leicht fester zeigen und seien den positiven US-Vorgaben gefolgt: Sowohl Hongkong (+0,1%), Festland-China (+0,2%), als auch Indien (+0,8%) lägen aktuell im grünen Bereich.

Gemäß den Futures-Indikationen würden die Analysten der Raiffeisen Bank International AG heute von einer leicht positiven Börseneröffnung in Europa ausgehen. (08.04.2021/ac/a/m)






 
 
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