Goldpreis setzt im März Konsolidierung fort




08.04.21 11:45
Stabilitas Fonds

Bad Salzuflen (www.aktiencheck.de) - Der Goldpreis setzt im März die Konsolidierung fort, so die Experten von Stabilitas Fonds.

Der Silberpreis gebe etwas stärker als der Goldpreis nach. Die Minenaktien würden sich im März etwas leichter zeigen. Insgesamt würden sich die Edelmetallmärkte in einer Seitwärtsentwicklung mit der Tendenz zur Bodenbildung befinden. Im aktuellen Umfeld von Zentralbanken, die die Kontrolle über die Geldmengenentwicklung verloren hätten und Staaten, denen die Überschuldung aus dem Ruder laufe, sei ein Ausbruch der Edelmetallpreise nach oben jederzeit möglich.

Grundsätzlich bleibe die Situation unverändert. Weltweit hätten die Regierungen die Kontrolle über die Haushalte verloren und würden ihre Verpflichtungen nur noch mit neu gedrucktem Geld der Zentralbanken finanzieren. Dieses neu gedruckte Geld dränge in die Anlagemärkte, da Investitionen in die Realwirtschaft wegen der ideologisch motivierten Wirtschaftspolitik der Regierungen zunehmend uninteressant würden.

Das langfristige Bild einer stabilen und breit angelegten Aufwärtsbewegung für die Edelmetallmärkte bleibe damit erhalten.

Die Stabilitas Fonds würden sich uneinheitlich und insgesamt etwas leichter entwickeln. Der Stabilitas Pacific und der Stabilitas Silber und Weissmetalle würden hinter den Vergleichsindices zurückbleiben. Der Stabilitas Special zeige sich gegen seinen Vergleichsindex stabil.

Langfristig werde der Inflationsdruck im Weltwährungssystem durch die expansive Geldpolitik der Zentralbanken zunehmen, sodass Gold unter Absicherungsaspekten gegen den Verfall der Kaufkraft der Währungen in den nächsten Monaten weiter an Bedeutung gewinnen könnte. Dabei sollten die Aktienmärkte, die Immobilienmärkte und die Edelmetallmärkte durch die Liquidität angetrieben gleichzeitig ansteigen.

Grundsätzlich werde erhöhtes Interesse für Edelmetalle durch schwindendes Vertrauen in das Papierkreditgeldscheinsystem ausgelöst. Immer wenn das Vertrauen der Anleger wegen der katastrophalen Politik der Zentralbanken in die Papier-"Währungen" schwinde, würden Anleger in Sachwerte wie Immobilien, Aktien, Edelmetalle und Rohstoffe ausweichen. Dabei sei seit 2001 eine Rotation in der Beliebtheit der Sektoren zu beobachten. Mal stünden die Basismetalle, mal der Ölpreis, mal die Edelmetalle und mal die Aktien im Mittelpunkt des Anlegerinteresses. Bei Immobilien sei dagegen eher ein langfristiger Aufwärtstrend mit geringeren Schwankungen zu beobachten.

Die in den Jahren 2017 und 2018 vernachlässigten Edelmetallaktien hätten ihre fundamentalen Unterbewertungen in den Jahren 2019 und 2020 teilweise aufgeholt. Der Markt für Minenaktien verfüge für 2021 über weiteres Gewinnpotenzial, da die Bewertung der Minenaktien im aktuellen Umfeld von Niedrigzinsen, der hohen Profitabilität der Goldproduktion sowie der fehlenden Anlagealternativen immer noch günstig erscheine. (08.04.2021/ac/a/m)






 
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