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Gold, Silber und Platin: Eine seltsame Analyse der Weltbank




04.05.21 14:15
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Famoser Wochenauftakt für Gold, Silber und die Minenaktien, so Markus Bußler vom Anlegermagazin "Der Aktionär".

Am Montag habe es durch die Bank grüne Vorzeichen gegeben. Sowohl Gold als auch Silber würden sich wichtigen charttechnischen Hürden nähern. Bei Gold sei dies der Bereich um 1.800/1.810 USD, bei Silber der Bereich rund um 28 USD, der zuletzt ein hartnäckiges Hindernis dargestellt habe. Wenn es nach den Analysten der Weltbank gehe, dann dürfte ein Ausbruch unwahrscheinlich sein. Sie würden für Gold im laufenden und im kommenden Jahr niedrigere Preise sehen.

In ihrem aktuellen Rohstoffbericht würden die Analysten von deutlich fallenden Preisen bei Gold ausgehen. So solle der Goldpreis im laufenden Jahr im Schnitt 1.700 USD, im kommenden Jahr 1.600 USD betragen. "Höhere reale Renditen machen Gold für Investoren weniger attraktiv. Auch die Bestände der mit Gold unterlegten börsengehandelten Fonds sind in den letzten Monaten stark gefallen, und die Zentralbanken haben ihre Goldkäufe reduziert. Die physische Nachfrage erholt sich von einem erheblichen Rückgang im Jahr 2020, bleibt aber deutlich unter dem Niveau vor der Pandemie", so die Analysten. Für Silber würden die Analysten im laufenden Jahr einen Preis von 25 USD je Unze erwarten, im kommenden Jahr von 22 USD je Unze. Für Platin seien die Analysten nach eigenen Angaben optimistisch und würden einen Preis von 1.100 USD sehen. Wobei dies ein seltsamer Optimismus sei, da Platin aktuell bei 1.230 USD notiere, also deutlich über dem Kursziel der Weltbank.

Insgesamt eine seltsame Analyse der Weltbank-Analysten. Wo genau die Weltbank höhere reale Renditen sehe, sei leider nicht bekannt. Angesichts einer Inflationsrate von zuletzt 2,6% und Renditen bei den zehnjährigen US-Staatsanleihen von 1,6% ergebe sich eine negative Rendite von rund 1%. Und es sei sicher nicht aus der Luft gegriffen, zu behaupten, dass wir den Höhepunkt bei der Inflation noch nicht gesehen hätten. Eine reale Rendite im negativen Bereich könne allerdings sicherlich kein Gegenwind für den Goldpreis sein. Von daher könne sich "Der Aktionär" dieser Argumentation nicht anschließen. Vielmehr sollte die anziehende Inflation den Goldpreis im laufenden Jahr wieder in Richtung des Allzeithochs treiben. (04.05.2021/ac/a/m)





 
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