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EU-Kommission: Bio-Lachs aus Norwegen wieder auf dem EU-Markt




20.03.17 11:47
aktiencheck.de

Bad Marienberg (www.aktiencheck.de) - Ökologische/biologische Erzeugnisse aus Norwegen und Island, einschließlich norwegischer Bio-Lachses, können wieder in die Europäische Union eingeführt werden, so die EU-Kommission in einer aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Nach der Entscheidung am Freitag (17.03.) im Gemeinsamen Ausschuss des Europäischen Wirtschaftsraums (Gemeinsamer EWR-Ausschuss) können damit ab dem 18. März die Einfuhren von Bio-Lachs, der entsprechend den EU-Regeln erzeugt und zertifiziert wurde, aus EWR Ländern wiederaufgenommen werden.

Landwirtschaftskommissar Phil Hogan begrüßte den Beschluss: "Ich freue mich, dass unsere EWR-Partner erkannt haben, wie wichtig gemeinsame Standards sind und welche Vorteile sie Erzeugern und Verbrauchern auf beiden Seiten bieten. Die Regeln gewährleisten zum beiderseitigen Vorteil gleiche Wettbewerbsbedingungen für die Bio-Erzeuger sowohl in der EU als auch im EWR. Die Kommission wird nie akzeptieren, dass unsere hohen Standards für Erzeugnisse, die als Bio-Produkte erzeugt, eingeführt und vermarktet werden, verwässern. Es ist unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, dass das Verbrauchervertrauen erhalten und die Glaubwürdigkeit des EU-Bio-Logos gewahrt bleibt."

Die EU verabschiedete erstmals 1991 Vorschriften über die ökologische/biologische Erzeugung, die anschließend im Jahr 2007 mit häufig strengeren Vorschriften aktualisiert wurden. 2009 wurden weitere Produktionsvorschriften, insbesondere für die ökologische/biologische Aquakulturerzeugung, eingeführt. Die EU-Erzeuger mussten sämtliche Vorschriften ab Januar 2015 anwenden, und die Verzögerung bei der Einarbeitung der neuen Regeln in das EWR-Abkommen führte zu einer Situation der Ungleichbehandlung von Erzeugern und Marktteilnehmern.

Insbesondere in Bezug auf die EU-Vorschriften für Aquakultur, die für die Erzeugung und die Zertifizierung von Bio-Lachs gelten, bedeutete die Verzögerung, dass Aquakulturerzeugnisse aus diesen Ländern in der EU nicht als Bio-Erzeugnisse eingeführt und verkauft werden konnten, was Folgen sowohl für die Erzeuger in den EWR-Ländern als auch für die EU-Importeure und -Verarbeiter hatte. (Pressemitteilung vom 17.03.2017) (20.03.2017/ac/a/m)






 
 
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