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Deutscher Aktienmarkt: Unsicherheit bezüglich der US-Steuerpläne




07.12.17 12:26
Nord LB

FrankfurtHannover (www.aktiencheck.de) - Nachdem zunächst die Unsicherheit bezüglich der US-Steuerpläne den deutschen Aktienmarkt stärker gedrückt hatte, konnte dieser angesichts eines am Nachmittag schwächeren Euro die Verluste im Verlauf reduzieren, so die Analysten der Nord LB.

ProSiebenSat.1 (ISIN DE000PSM7770 / WKN PSM777) gewinne an der DAX-Spitze 2,84%, Deutsche Post nach Emission einer Wandelanleihe 2,70% schwächer. Steinhoff sei nach Bilanzunregelmäßigkeiten und dem Abgang des CEO mit einem Kurseinbruch von 63% und damit für einen Teil der Kursschwäche des MDAX verantwortlich.

Weder die Frage, ob der Kongress in den USA ein neues Ausgabengesetz beschließe, noch die Steuerpläne hätten die Anleger an der Wall Street beeindrucken können. Auch die Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt Israels durch Präsident Trump hätten die Anleger links liegen lassen. Indices seien am Ende uneinheitlich gewesen: Dow Jones-Index -0,16%, S&P 500 -0,01%, Nasdaq +0,21%. Microsoft sei mit einem Plus von 1,46% an der Dow-Spitze gewesen, Merck mit -2,55% am Tabellenende. Die Ankündigung eines Aktienrückkaufprogramms habe die Aktien von T-Mobile US um 1,90% in Front gebracht. Der Nikkei-Index profitiere (22.498,03) von Schnäppchenjägern.

Bei ProSiebenSat.1 solle die Zusammenlegung der Fernsehsender mit dem Video-Geschäft die Kosten bis 2020 um 50 Mio. EUR senken. Zudem erwarte der Konzern in den kommenden Jahren ein langsameres Umsatz- und Gewinnwachstum. Nach Unregelmäßigkeiten bei der Bilanzierung sei der Chef des Möbelkonzerns Steinhoff zurückgetreten. Der Aufsichtsrat habe zuvor bekannt gegeben, dass "in Bezug auf Bilanzunregelmäßigkeiten neue Informationen ans Licht gekommen sind". Diese hätten weitere Nachforschungen erforderlich gemacht.

Der Euro habe am Mittwoch in einem impulsarmen Handel nachgegeben und sei auf 1,1790 USD gefallen. Die EZB habe den Referenzkurs auf 1,1817 (Dienstag: 1,1847) USD festgesetzt. Auch gute Zahlen zu den deutschen Auftragseingängen hätten nicht geholfen.

Ölpreise seien nach Veröffentlichung der offiziellen US-Lagerdaten weiter unter Druck geraten. Vor allem der erneute Anstieg der Benzinreserven habe auf dem Markt gelastet. Der Goldpreis habe die seit Anfang Oktober bestehende Handelsrange von 1.265 bis 1.305 USD nach unten verlassen. Sollte sich der Durchbruch bestätigen, seien aus technischer Sicht weitere Kursverluste möglich. Nächste Unterstützung sei um 1.240 zu finden. (07.12.2017/ac/a/m)






 
 
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Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0008469008 846900 13.597 - 11.727 -
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Handelsplatz Letzter Veränderung  Zeit
Xetra 12.210,55 - -0,22%  17.08.18
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