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US-Daten dominieren die neue Woche




16.04.18 09:00
Helaba

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - In der Eurozone gibt es in der neuen Woche nur wenige Datenveröffentlichungen, so die Analysten der Helaba.

Hervorzuheben sei die ZEW-Umfrage, die sich weiter abschwächen und die Konsensschätzung unterschreiten dürfte. Das Hauptaugenmerk liege aber auf den Entwicklungen in den USA. Nicht nur die weiter verschlechterten Beziehungen zu Russland nach dem Militärschlag in der Nacht zum Samstag oder der Handelskonflikt mit China seien dabei von Interesse, auch erste Stimmungsbarometer des Verarbeitenden Gewerbes, die Produktionszahlen und die Einzelhandelsumsätze hätten das Potenzial, die Kurse zu beeinflussen.

Den Auftakt gebe heute der Empire-State-Index des laufenden Monats zusammen mit den Einzelhandelsumsätzen vom März. Das Stimmungsbarometer des Verarbeitenden Gewerbes der Region New York habe zuletzt mit 22,5 Punkten auf einem erhöhten Niveau gelegen, der Spitzenwert des Jahres 2017 von 28,1 Punkten sei aber nicht mehr erreicht worden. Im April sei mit einem Rückgang zu rechnen, denn die Aktiennotierungen hätten zuletzt nachgegeben und auch die erhöhte politische Verunsicherung könnte belastet haben. Da der Index aber sehr weit im Expansionsbereich liege, sollte das Wachstumsszenario ungeachtet eines Rückgangs im Monatsvergleich, der stärker ausfallen könne als vom Konsens geschätzt, intakt sein.

Die Einzelhandelsumsätze stünden unter gemischten Vorgaben, denn die Pkw-Verkäufe seien gestiegen, während die Benzinpreise zu einem negativen Beitrag der Tankstellenumsätze führen dürften. Insofern seien die Erwartungen eines moderaten Plus wohl gerechtfertigt. Bevor sich der Reigen der Stimmungsindikatoren am Donnerstag mit dem Philly-FED-Index fortsetze, richte sich der Blick zunächst auf die Produktionszahlen und das Beige Book der FED. Die Industrieproduktion sollte angesichts der guten Stimmungslage der Branche zulegen, allerdings warne der Index der geleisteten Arbeitsstunden vor zu viel Optimismus.

Vonseiten der Versorgerproduktion würden die Analysten zudem keine wesentlichen Impulse erwarten. Auch der Konjunkturbericht der US-Notenbank dürfte von moderatem Wachstum künden, mithin aber als Signal für eine Fortsetzung der graduellen Zinserhöhungen verstanden werden. Für die Industrieumfrage der FED in Philadelphia gelte im Wesentlichen die gleiche Argumentation wie für das Pendant der FED in New York. Eine Konsolidierung auf hohem Niveau stelle die Wachstumsaussichten nicht in Frage. (16.04.2018/ac/a/m)






 
 
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