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US-Berichtssaison: Gewinnerwartungen steigen - Bewertungen auch




14.01.21 15:13
Merck Finck Privatbankiers

München (www.aktiencheck.de) - Es geht wieder los mit der Berichtssaison für die US-Aktienmärkte, so Marc Decker, Head of Asset Management bei Merck Finck Privatbankiers.

Den Auftakt würden am Freitag Delta Air Lines (ISIN: US2473617023, WKN: A0MQV8, Ticker-Symbol Deutschland: OYC, NYSE-Ticker-Symbol: DAL) und BlackRock (ISIN: US09247X1019, WKN: 928193, Ticker-Symbol Deutschland: BLQA, NYSE-Ticker-Symbol: BLK) machen. Was die Zahlen für 2020 angehe, würden Merck Finck Privatbankiers in der Breite aller Unternehmen coronabedingt mit einem deutlichen Gewinnrückgang gegenüber dem Vorjahr rechnen. Bei den Gewinnerwartungen würden sie allerdings von einem deutlichen Anstieg ausgehen. Dieser sei zu einem Gutteil dem Basiseffekt geschuldet. Doch auch fundamental spreche das günstige politische Umfeld in den USA für eine Erholung. Weitere fiskalpolitische Unterstützungsmaßnahmen stünden an und auch die FED stehe Gewehr bei Fuß. Trotz der Mehrheit der Demokraten in beiden Kammern des Kongresses werde der neue Präsident Joe Biden keinen harten Kurs fahren, sondern sich für einen konstruktiven Weg entscheiden, der die Interessen der Republikaner berücksichtige. Eine demokratische Wirtschafts- und Steuerpolitik pur werde es also nicht geben. Vor diesem Hintergrund würden Merck Finck Privatbankiers gute Chancen für ein erstarkendes Wachstum der Unternehmensgewinne im Jahr 2021 sehen.

Das Wachstum gebe es aber nicht zum Schnäppchenpreis. Die Bewertungen seien schon recht hoch, in einigen Bereichen sogar deutlich zu hoch. So liege etwa die Marktkapitalisierung von Tesla (ISIN: US88160R1014, WKN: A1CX3T, Ticker-Symbol: TL0, NASDAQ-Symbol: TSLA) bei mehr als dem Dreifachen aller deutschen Automobilhersteller zusammengenommen. Natürlich könne Tesla nicht mit einem traditionellen Autohersteller verglichen werden. Dennoch sei es fraglich, ob beispielsweise deutsche Hersteller tatsächlich so eine große Innovationslücke gegenüber Tesla aufweisen würden, die den Bewertungsunterschied rechtfertigen würde. Abgesehen von einzelnen Fällen seien Merck Finck Privatbankiers für den US-Aktienmarkt dennoch generell positiv eingestellt. Neben IT-Werten würden sie vor allem auf zyklische Werte setzen, die von der zu erwartenden der Erholungswelle in 2021 profitieren sollten. Die schon hohen Bewertungen könnten noch weiter steigen. (14.01.2021/ac/a/m)





 
 
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