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Statement von Ryanair: Dämpfer für Ryanair - ver.di begrüßt EuGH-Entscheidung - Aktiennews




15.09.17 09:09
aktiencheck.de

Dublin (www.aktiencheck.de) - Statement von Ryanair: Dämpfer für Ryanair - ver.di begrüßt EuGH-Entscheidung - Aktiennews

In Anlehnung an die am 14.09.2017 auf aktiencheck.de veröffentlichte Pressemitteilung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) mit dem Titel "Dämpfer für Ryanair: ver.di begrüßt EuGH-Entscheidung zur Anwendung des nationalen Arbeitsrechts" ein Statement von Robin Kiely, Head of Communications bei Ryanair (ISIN: IE00BYTBXV33, WKN: A1401Z, Ticker-Symbol: RY4C, Nasdaq OTC-Symbol: RYAOF):

"Das oberste Gericht der Europäischen Union hat entschieden, dass sich die Ryanair-Kabinenbesatzung dafür entscheiden kann, dem Arbeitsrecht des Landes zu unterliegen, in dem sie sich befinden/ arbeiten, und nicht dem der Fluggesellschaft. Das ist falsch. Das Gericht hat dies nicht entschieden. Der EuGH hat zusätzliche Richtlinien dazu erlassen, in welchen Landesgerichten Streitigkeiten über international arbeitendes Flugpersonal angehört werden können. Es gab keinerlei Änderung der Regeln bezüglich dessen, welche länderspezifischen Arbeitsgesetze Anwendung finden."

Ryanair begrüßt Entscheidung des europäischen Gerichtshofs zum "Mons"-Fall, welche EU-Recht und Ryanairs Position bezüglich der Rechtsprechung der Mitgliedsstaaten für Arbeitnehmer im internationalen Verkehrswesen Aufrecht erhält

Dublin/Berlin, 14. September 2017. Ryanair, Europas Airline Nr. 1, begrüßt die heutige Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zum "Mons"-Fall, welche zugunsten Ryanairs ausfiel und das Argument der CTC-Gewerkschaft zurückweist, dass ausschließlich die Heimatbasis (also wo die Besatzung ihren Arbeitstag beginnt und beendet) der bestimmende Faktor für die gerichtliche Zuständigkeit bei Streitfragen zu arbeitsrechtlichen Angelegenheiten ist.

Der EuGH hat entschieden, dass sämtliche relevanten Faktoren (wie beispielsweise woher die Arbeitnehmer ihre Anweisungen erhalten, wo Waren beziehungsweise Passagiere abgefertigt werden, wo Arbeitsgeräte gelagert werden, wo die Arbeit organisiert und durchgeführt wird und wohin Arbeitnehmer nach Ende ihrer Schicht zurückkehren) im Zusammenspiel mit der Heimatbasis auch weiterhin bei der Gesamtbewertung der Zuständigkeitsbestimmung für die Rechtsprechung berücksichtigt werden sollen.

Diese Entscheidung des EuGHs ändert den Status quo der irischen Arbeitsverträge für die in Europa stationierte Ryanair-Besatzung nicht. Ryanair wird weiterhin seine Besatzung auf Basis irischer Arbeitsverträge beschäftigen. Die Entscheidung aktualisiert lediglich die Kriterien für die Beurteilung der Zuständigkeit der nationalen Gerichte, um Rechtsfälle vor Ort anzuhören, ändert aber nicht das auf den Vertrag anwendbare Recht, welches durch die Rom I-Verordnung (593/2008) bestimmt wird.

Alle nationalen Arbeitsrechtsvorschriften der EU-Mitgliedstaaten werden von EU-Richtlinien abgeleitet, um den Schutz der Arbeitnehmer in Bezug auf Angelegenheiten wie Jahresurlaub, Mutterschaftsurlaub und Krankengeld zu gewährleisten. Die irische Gesetzgebung hat alle EU-Richtlinien zu Arbeitnehmerrechten verabschiedet - welche auch von Ryanairs Arbeitsverträgen abgedeckt werden - und bietet in einigen Fällen sogar einen besseren Schutz als andere EU-Länder; zum Beispiel ist der Mutterschaftsurlaub in Irland vorteilhafter als in Belgien, zudem gehört auch der irische Mindestlohn zu den höchsten in Europa.

Eddie Wilson, Chief People Officer bei Ryanair, sagte:

"Wir begrüßen das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zum "Mons"-Falls, das die bestehende EU-Regelungen im Hinblick auf die Rechtsprechung von nationalen Gerichtshöfen der Mitgliedsstaaten bestätigt. Das Urteil akzeptiert die Position von Ryanair, dass nicht ein einziges Beurteilungskriterium (z.B. die Stationierung) alleinig die Rechtsprechung determinieren kann. Wenn eine Mehrzahl an Beurteilungskriterien zu Rate
gezogen wird, kann in Rechtsfällen, die Arbeitnehmer im internationalen Verkehrswesen betreffen, die angemessenste Rechtsprechung angewandt werden, anstatt sich nur auf ein Beurteilungskriterium zu beziehen. Letzteres hätte zur Folge, dass die Beurteilungsmöglichkeiten und die Flexibilität durch unzählige Regulierungen und verschiedene Crews in Europa eingeschränkt werden würden.

Wir gehen nicht davon aus, dass dieses Urteil des Arbeitsgerichts Mons in irgendeiner Weise unsere irischen Arbeitsverträge verändern wird oder die Gewerkschaftsrechte, die all unsere Mitarbeiter im Rahmen der irischen Verfassung genießen."

Börsenplätze Ryanair-Aktie:

Xetra-Aktienkurs Ryanair-Aktie:
17,55 EUR -3,36% (14.09.2017, 17:35)

Tradegate-Aktienkurs Ryanair-Aktie:
17,68 EUR +0,31% (14.09.2017, 08:37)

ISIN Ryanair-Aktie:
IE00BYTBXV33

WKN Ryanair-Aktie:
A1401Z

Ticker-Symbol Ryanair-Aktie:
RY4C

Nasdaq Other OTC Ticker-Symbol Ryanair-Aktie:
RYAOF

Kurzprofil Ryanair Holdings plc.:

Ryanair (ISIN: IE00BYTBXV33, WKN: A1401Z, Ticker-Symbol: RY4C, Nasdaq OTC-Symbol: RYAOF) ist eines der größten Niedrigpreis-Flugunternehmen in Europa. Nach einer Umstrukturierung 1990/1991 wurde Ryanair zur ersten Fluggesellschaft, die das von Southwest Airlines in den USA mit großem Erfolg entwickelte Prinzip "Niedrigste Preise/Keine Extras" uneingeschränkt auch in Europa anwendet. Dabei werden die reinen Flugpreise niedrig gehalten, jedoch für bestimmte Leistungen wie Gepäckaufgabe, Online-Check-In oder Getränke und Mahlzeiten an Board Gebühren berechnet. Zudem verkauft Ryanair Werbeflächen auf Boarding Pässen, im On-Board-Display, auf der Homepage und im eigenen In-Flight Magazin.

Ryanair kooperiert seit 1999 mit dem Flugzeughersteller Boeing und bezieht seit 1999 von Boeing Maschinen des Typs Boeing 737-800. Die aktuelle Flotte besteht aus 303 Flugzeugen dieses Typs, die jeweils über eine Sitzplatzkapazität von rund 200 Plätzen verfügen. Inzwischen werden über 180 Destinationen rund um den Globus angeflogen.
(15.09.2017/ac/a/a)







 
 
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