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Rohöl: Geringe Preissetzungsmacht der OPEC - Keine nennenswerte Verteuerung bis Ende 2018 erwartet




08.08.17 10:30
DekaBank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Nach der zwischenzeitlichen Schwächephase im Juni haben sich die Preise für Rohöl in den vergangenen Wochen wieder deutlich erholt, so die Analysten der DekaBank.

Hilfreich sei sicherlich die Tatsache gewesen, dass sich die Nachfrage weiterhin vergleichsweise gut entwickle. Darüber hinaus habe sich auch gezeigt, dass die Schieferöl-Produktion, das so genannte Fracking, in den USA wohl doch nicht vollkommen immun gegen allzu niedrige Preise sei. Zumindest in den kleineren Fördergebieten scheine die Erholung der Bohrtätigkeit aufgrund der niedrigeren Preise wohl vorerst gestoppt zu sein. Für etwas mehr Preisstabilität könnte auch die OPEC sorgen, wenn es ihr gelinge, die Einhaltung der vereinbarten Produktionskürzungen zu forcieren. Auf Sicht der nächsten Quartale sollten sich die Ölnotierungen daher im Durchschnitt im Bereich von 50 bis 55 US-Dollar je Barrel bewegen.

Der globale Ölmarkt werde noch immer von einem Überangebot dominiert. Daher halte sich der Ölpreis seit geraumer Zeit auf niedrigem Niveau. Es gebe jedoch Anzeichen dafür, dass das Überangebot etwas abgebaut werde. Die OPEC-Mitglieder und einige Nicht-OPEC-Länder hätten sich darauf geeinigt, von Januar 2017 bis März 2018 ihre Ölförderung zu drosseln. Derweil steige die globale Ölnachfrage weiterhin moderat. Diese Konstellation führe dazu, dass die laufende Rohölproduktion seit einigen Monaten im Durchschnitt etwas niedriger sei als die Nachfrage. Der Abbau der hohen Lagerbestände werde im Prognosezeitraum aber nur langsam voranschreiten. Denn die Auswirkungen der vereinbarten Produktionskürzung zwischen den OPEC- und den Nicht-OPEC-Ländern seien nur vorübergehender Natur.

Hinzu komme, dass Donald Trump die Förderung von fossilen Energieträgern in den USA unterstütze. Dies spreche dafür, dass die US-Fracking-Produktion nur noch durch den Wirtschaftlichkeitsaspekt begrenzt werde. Und die Kosten der unkonventionellen US-Ölförderung seien in den vergangenen Jahren massiv gesunken. Trotz der niedrigen Ölpreise würden die USA ihre Förderung und damit das Ölangebot ausweiten und hierdurch das Potenzial für Ölpreisanstiege begrenzen. Die mittelfristige Ölpreisentwicklung werde maßgeblich von den Produktionskosten der US-Fracking-Unternehmen beeinflusst, und in diesem Bereich sei der technische Fortschritt enorm. Die Preissetzungsmacht der OPEC am Ölmarkt sei also sehr gering. Daher dürfte sich Rohöl im Prognosezeitraum bis Ende 2018 nicht nennenswert verteuern. (Ausgabe August/September 2017) (08.08.2017/ac/a/m)





 
 
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