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OPEC versucht politischen Deal zu erreichen




07.12.18 13:40
HSH Nordbank AG

Hamburg (www.aktiencheck.de) - Die andauernden Verhandlungen zur Erzielung einer Einigung über eine mögliche und notwendige Förderkürzung haben sich mittlerweile dahingehend entwickelt, dass man versucht eine politischen Deal anzustreben, so Jan Edelmann, Rohstoffanalyst/Commodity Analyst Economics der HSH Nordbank AG.

D.h. Saudi-Arabien dränge darauf, dass andere Förderländer, wie Russland, der Irak und die VAE signifikant einschränken würden und der Iran eine symbolische Einfrierung der Produktion vornehme (hier gelgte es allerdings anzumerken, dass der Iran über die kommenden Monate eher eine rückläufige Produktion zu erwarten habe). Bei Russland gehe Saudi-Arabien sogar soweit, dass es eine mögliche Parität mit der eigenen Kürzung fordere.

Ein Scheitern der Verhandlungen sei angesichts des Dringes auf eine politische Lösung nicht auszuschließen - allerdings nicht das Basisszenario der HSH Nordbank AG. Damit könnte alles Erreichte der vergangenen zwei Jahre zunichte gemacht werden - d.h. Normalisierung der globalen Öllagerbestände/Generierung einer flachen Ölterminkurve oder sogar Backwardation.

Im Lichte eines sich abschwächenden Nachfrageausblicks, eines starken Angebotswachstums in den USA und anderen Nicht-OPEC-Ländern, würden klar die ökonomischen Vorteile einer Förderkürzung überwiegen - nicht aber die politischen Vorteile. (07.12.2018/ac/a/m)





 
 
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