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Nordkorea-Konflikt lastet auf dem Aktienmarkt




11.08.17 11:38
Börse Stuttgart

Stuttgart (www.aktiencheck.de) - Die wachsenden Spannungen zwischen den USA und Nordkorea belasteten auch am Donnerstag den Aktienmarkt, so die Börse Stuttgart.

Der DAX sei unter die Marke von 12.100 Punkten gerutscht. Besonders heftig erwische es die Banken. Commerzbank und Deutsche Bank hätten deutlich nachgegeben. Hintergrund seien Befürchtungen gewesen, dass der Konflikt zu einer Verzögerung von Leitzinserhöhungen seitens der US-Notenbank FED führen könnte.

US-Präsident Donald Trump habe Nordkorea für den Fall weiterer Provokationen mit "Feuer und Zorn" gedroht, wie es die Welt noch nie gesehen habe. Die Führung in Pjöngjang habe ihrerseits mit einem Präventivschlag auf die rund 3.400 km entfernte US-Pazifikinsel Guam gedroht, auf der sich auch eine Militärbasis befinde. Die Heftigkeit der Formulierungen in dem Konflikt nehme zu. Dadurch seien auch viele Börsianer beunruhigt. Nordkorea habe zuletzt immer wieder Raketentests durchgeführt und damit gegen UN-Resolutionen verstoßen. Mittlerweile würden Experten davon ausgehen, dass einige der Flugkörper, welche auch mit nuklearen Sprengköpfen bestückt werden könnten, amerikanisches Festland erreichen würden.

Dem ifo-Institut zufolge habe die globale Konjunktur im Sommer einen kleinen Dämpfer erhalten. Die Weltwirtschaft dürfte sich im zweiten Halbjahr etwas gedrosselt erholen. Das Barometer des Instituts für Wirtschaftsforschung (ifo) für die Weltwirtschaft habe im dritten Quartal um 0,3 auf 12,7 Punkte nachgegeben. Die Forscher aus München hätten im Juli insgesamt 1.123 Experten aus 121 Ländern befragt. Demnach werde zwar die aktuelle Lage deutlich besser beurteilt, als noch im April - der Index der Lagebeurteilung steige auf 12,0 Punkte. Der Index der Konjunkturerwartungen gehe allerdings auf 13,4 Zähler zurück.

Das Klima habe sich vor allem in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften etwas verbessert, und dort insbesondere im Euroraum. Nur in Großbritannien sei es zu einem regelrechten Einbruch von plus 4,7 auf minus 46,3 Saldenpunkte gekommen. Dämpfend hätten zudem die Schwellen- und Entwicklungsländer gewirkt. Die Konjunkturerwartungen hätten sich in nahezu allen Weltregionen eingetrübt. (Ausgabe 31 vom 11.08.2017) (11.08.2017/ac/a/m)







 
 
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