Goldpreis schickt sich an, nach oben auszubrechen




15.09.20 15:20
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Der Goldpreis (ISIN: XC0009655157, WKN: 965515) schickt sich allmählich an, aus seiner Konsolidierungsformation nach oben ausbrechen zu wollen , so Markus Bußler vom Online-Anlegermagazin "Der Aktionär".

Zwar sei aktuell noch keine endgültige Entwarnung zu geben. Dazu bedürfe es eines Ausbruchs über den Bereich von 2.020 Dollar. Doch viele Charts der Minenaktien scheinen eher früher als später die nächste Rallyestufe zünden zu wollen, so die Experten von "Der Aktionär". Wenn es nach den Analysten von Bloomberg Intelligence gehe, dürften sich die Goldanleger auf eine rasante Rallye einstellen.

Rohstoffanalyst Mike McGlone verweise in seiner Studie darauf, dass sich Gold besser entwickelt habe als Silber. "Die Tatsache, dass die Zentralbank weiterhin lockert, ist eine solide Grundlage für Gold, weniger jedoch für die Silber- und Kupferpreise. Industriemetalle sind von mehr fiskalischen Anreizen und einer Erholung der Weltwirtschaft abhängig, sind jedoch zunehmend anfällig für eine normale Umkehrung der Börsenmärkte", habe McGlone im letzten monatlichen Rohstoff-Update geschrieben.

Damit Silber für den Rest des Jahres kontinuierlich besser abschneide als Gold, müsste der Markt eine Kombination aus steigenden Anleiherenditen, einem Dollar-Peak, abnehmender Volatilität an den Aktienmärkten und einer anhaltenden globalen Wirtschaftsausweitung sehen. Nach Ansicht von Bloomberg Intelligence sei dieses Szenario unwahrscheinlich. Der Goldbullenmarkt habe gerade erst begonnen und Bloomberg Intelligence halte sogar einen Goldpreis von 4.000 Dollar bis zum Jahr 2023 für möglich.

DER AKTIONÄR sieht zunächst ein Kursziel von 2.200 bis 2.300 Dollar für den Goldpreis im laufenden Jahr als wahrscheinlich an. Anschließend könnte durchaus einmal eine Korrektur einsetzen, die dann in der Tat das Fundament für ein weiteres Allzeithoch jenseits der 2.500 Dollar im Jahr 2021 bilde. Für Silber ist DER AKTIONÄR optimistischer als Bloomberg Intelligence. Eine anziehende Inflation beziehungsweise Inflationserwartung könnte bereits das Fundament für höhere Silberpreise legen. Die Gold/Silver-Ratio falle aktuell und das bedeute nichts anderes als dass Silber begonnen habe, Gold outzuperformen. (15.09.2020/ac/a/m)






 
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