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Deutscher Aktienmarkt: Anleger vorsichtiger




13.01.21 09:32
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Die Angst vor der neuen Coronavirus-Mutation und die damit verbundenen Sorgen vor einer erneuten Verlängerung des Lockdowns hat die Anleger am deutschen Aktienmarkt (DAX -0,08%, MDAX +0,28%, TecDAX +0,06%) vorsichtiger werden lassen, so die Analysten der Nord LB.

Am Ende sei die Tendenz uneinheitlich gewesen.

An der Wall Street (Dow Jones +0,19%, S&P-500 +0,04%, Nasdaq-Comp. (ISIN XC0009694271 / WKN 969427) +0,28%) seien die Ausschläge gering geblieben. Die Anleger würden auf die ersten Zahlen der neuen Berichtssaison warten, die am Freitag mit mehreren Großbanken beginne. Die weiter steigenden Ölpreise hätten bei Chevron (+1,90%) und Exxon (+2,22%) für Kursgewinne gesorgt.

Der Nikkei 225 sei um 1,04% auf 28.457 Zähler gestiegen.

BMW (ISIN DE0005190003 / WKN 519000) habe in Q4 dank einer steigenden Nachfrage in Asien und einer deutlichen Steigerung bei E-Fahrzeugen den Absatz in der Gruppe gegenüber dem Vorjahr um 3,2% auf 686.069 Einheiten ausgebaut. Im Gesamtjahr habe BMW insgesamt 2,325 Millionen Autos und damit 8,4% weniger als vor Jahresfrist verkauft. Der Absatz an Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen habe im Vergleich zum Vorjahr um 38,9% zulegen können. BMW habe damit die CO2-Ziele in der EU übererfüllt, habe BMW-Vertriebsvorstand Nota gesagt.

Auch Porsche helfe die wachsende Nachfrage in Asien, vor allem in China. Der Sportwagenbauer habe damit sogar den Nachfrageeinbruch durch die Corona-Krise in Europa und den USA weitgehend ausgeglichen. Mit 272.162 Fahrzeugen habe der Jahresabsatz 2020 nur 3% unter dem Vorjahresrekord gelegen. Auf das laufende Jahr schaue Porsche "voller Optimismus", habe Vertriebschef von Platen erklärt.

Der Schweizer Bauchemiekonzern Sika habe im vergangenen Jahr - trotz der teilweise eingeschränkten Bautätigkeit - bei den Erlösen nur einen leichten Rückgang auf 7,88 Mrd. CHF (-2,9%) hinnehmen müssen. Ohne negative Währungseinflüsse wäre der Umsatz um 3,4% gestiegen. Die Betriebsgewinn-Marge (EBIT) solle leicht anziehen und rund 14% erreichen. 2021 solle sie bei 15-18% liegen. Zudem wolle Sika bis 2023 jährlich um 6 bis 8% in Lokalwährungen wachsen.

Dank eines Schlussspurts habe sich der Euro am Dienstag etwas von den jüngsten Verlusten erholen können.

Nach dem ruhigen Wochenauftakt hätten die Ölpreise am Berichtstag wieder Fahrt aufgenommen und dabei von der Hoffnung auf eine baldige konjunkturelle Besserung profitiert. Der Goldpreis habe nicht an die Erholung des Vortages anschließen können und habe marginal leichter geschlossen. (13.01.2021/ac/a/m)







 
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