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Deutscher Aktienmarkt: Anleger vorsichtig




25.11.21 10:29
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Ein schwächerer ifo-Geschäftsklimaindex, verstärkte Corona-Sorgen und unbefriedigende Inflationsaussichten sorgten zunehmend für Vorsicht bei den Anlegern, so die Analysten der Nord LB.

Dennoch hätten sich die deutschen Aktienindices von ihren Tiefstständen etwas erholen können. Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) sei um -0,37%, der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) um -0,65% und der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) um -0,65% gefallen.

An der Wall Street hätten sich die Anleger vor dem Feiertag weitgehend zurückgehalten. Die am Berichtstag veröffentlichten Wirtschaftsdaten seien durchwachsen gewesen und hätten kaum Einfluss auf das Geschehen gehabt. HP (ISIN US42824C1099/ WKN A140KD) (+10,1%) und Dell (ISIN US24703L2025/ WKN A2N6WP) (+4,81%) hätten mit guten Quartalsergebnissen geglänzt.

Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) sei um -0,03% gesunken. Der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) sei um +0,23% und der Nasdaq-Comp. (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) um +0,44% gestiegen.

Der Nikkei-225 (ISIN JP9010C00002/ WKN A1RRF6) habe sich um 0,67% auf 29.499 Punkte verbessert.

Aroundtown (ISIN LU1673108939/ WKN A2DW8Z) habe aufgrund außerordentlicher Belastungen infolge der Corona-Pandemie in den ersten neun Monaten weniger verdient. Der FFO I sei auf 267 (301) Mio. EUR gesunken. Der Nettogewinn der Immobilienfirma sei um 20% auf 650 Mio. EUR eingebrochen. Das Unternehmen habe den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt.

Der Medizintechnik-Hersteller Drägerwerk (ISIN DE0005550602/ WKN 555060) gehe - nach der Sonderkonjunktur durch die Corona-Pandemie - im kommenden Jahr von einem deutlichen Umsatzrückgang aus. Der Konzern erwarte mit 3 bis 3,1 Mrd. EUR ein Umsatzvolumen deutlich unter dem Niveau der beiden Vorjahre. Die EBIT-Marge solle 2022 zwischen 1 und 4% liegen. Ab 2023 rechne Dräger wieder mit einem positiven Wachstum und auch einer höheren Profitabilität.

Der Ladenetzbetreiber der Autokonzerne für Elektroautos, Ionity, habe BlackRock (ISIN US09247X1019/ WKN 928193) als neuen Investor gewonnen. Zusammen mit den bisherigen Beteiligten Audi, BMW, Daimler, Ford, Hyundai und Porsche - werde BlackRock 700 Mio. EUR investieren. Wie sich die Summe aufschlüssele, sei nicht bekannt geworden. Die Zahl der Schnell-Ladestationen solle von 400 in zwei Dutzend europäischen Ländern auf mehr als 1.000 mit rund 7.000 Ladepunkten bis 2025 steigen. Ionity biete Schnell-Ladestationen mit bis zu 350 Kilowattstunden Ladekapazität, ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen, an.

Nach einer kurzen Stabilisierungsphase sei es für den Euro wieder gen Süden gegangen. Neben der angespannten Corona-Situation habe auch ein schwächerer deutscher ifo-Index belastet.

Die Ölpreise hätten trotz eines starken USD und der Teilfreigabe von strategischen Reserven etwas zulegen können. Gold habe sich trotz des freundlichen USD auf Vortagesniveau gehalten. (25.11.2021/ac/a/m)






 
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