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Deutsche Post erwartet weiteren Gewinnanstieg - KKR-Pläne bringen ProSiebenSat.1-Aktie unter Druck




13.01.21 12:26
XTB

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die Aktienindices in Europa notieren am Mittwoch leicht im Plus, so die Experten von XTB.

Für den europäischen Vormittag seien keine wichtigen Wirtschaftsberichte geplant und die Rede von Christine Lagarde habe die Märkte nicht bewegt. Die EZB-Präsidentin habe wiederholt, dass die EZB bereit sei, weiter zu handeln, wenn die Wirtschaft es erfordere.

Der DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) habe den gestrigen Rückgang am SMA200 gestoppt und habe sich über der Preiszone bei 13.875 Punkten erholen können. Die anschließende Aufwärtsbewegung sei jedoch durch den SMA50 begrenzt worden und der Index habe in der Nähe des 38,2%-Retracements der jüngsten Korrektur (Bereich um die 13.920 Punkte) zu schwanken begonnen. Ein Ausbruch über diese Zone könnte auf eine kurzfristige Fortsetzung der Aufwärtsbewegung und einen Test des kurzfristigen Widerstands im Bereich zwischen 13.980 Punkten und dem 61,8%-Retracement (14.000 Punkte) hindeuten. Auf dem Chart sei eine Reihe von höheren Tiefs zu erkennen, die darauf hindeuten würden, dass die Bullen weiterhin im Vorteil seien. Sollte sich der Markt nach unten bewegen, könnte ein Bruch unter den SMA200 als Warnsignal gewertet werden.

Unternehmensnachrichten

Die Deutsche Post (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DPW, NASDAQ OTC-Symbol: DPSTF) habe die vorläufigen Ergebnisse für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Der Umsatz habe bei 66,8 Mrd. Euro gelegen, was einen Anstieg von 5% gegenüber 2019 bedeute. Das EBIT in Höhe von rund 4,8 Mrd. Euro markiere einen Anstieg von über 16% gegenüber 2019. Die Ergebnisse in den Bereichen "Post & Parcel Delivery" und "Express" hätten sich am stärksten verbessert, während der Bereich "Supply Chain" einen Rückgang des Betriebsergebnisses um mehr als die Hälfte verzeichnet habe. Die Deutsche Post habe gesagt, sie erwarte für das Gesamtjahr 2021 ein höheres EBIT als für das Gesamtjahr 2020 und prognostiziere für 2022 einen weiteren Gewinnanstieg.

Die Aktien von ProSiebenSat.1 (ISIN: DE000PSM7770, WKN: PSM777, Ticker-Symbol: PSM, NASDAQ OTC-Symbol: PBSFF) stünden heute unter Druck. Die Rückgänge seien gekommen, nachdem Bloomberg berichtet habe, dass KKR 11 Mio. Aktien von ProSiebenSat.1, oder 4,7% des Kapitals, zu einem Preis von mindestens 13,42 Euro pro Aktie verkaufen möchte. (13.01.2021/ac/a/m)






 
 
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