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Deutsche Aktienindices stark unterschiedlich




14.09.21 10:00
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Stark unterschiedlich tendierten die deutschen Aktienindices zum Wochenauftakt, so die Analysten der Nord LB.

Während der Leitindex (ISIN DE0008469008/ WKN 846900, +0,59%) Zugewinne habe verzeichnen können, sei es für den MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741, -0,81%) und den TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327, -1,93%) deutlich gen Süden gegangen. zooplus (ISIN DE0005111702/ WKN 511170) habe nach dem erhöhten Übernahmeangebot 9,0% gewonnen.

Die Aktien an der Wall Street hätten am Montag größtenteils Kursgewinne verzeichnet. Rohstoffaktien seien nach den Preissteigerungen bei Öl und Gas gesucht gewesen. Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) sei um +0,76% und der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) um +0,23% gestiegen, der Nasdaq-Comp. (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) sei um -0,07% gesunken.

Der Nikkei-225 (ISIN JP9010C00002/ WKN A1RRF6) notiere aktuell etwas höher bei 30.619 Zählern (+0,56%).

Am Frankfurter Flughafen sei es im August wieder aufwärts gegangen. Wie Fraport (ISIN DE0005773303/ WKN 577330) mitgeteilt habe, hätten den Airport mit rund 3,37 Mio. Passagieren mehr als doppelt so viele Fluggäste wie im Jahr zuvor genutzt. Angesichts der Impffortschritte und sinkender Corona-Erkrankungen sei die Reiselust wiederbelebt worden, habe es vom Airportbetreiber geheißen. Gegenüber der Vor-Corona-Zeit im August 2019 hätten die Fluggastzahlen aber immer noch um rund 50% niedriger gelegen. Das Frachtvolumen habe mit 182.362 Tonnen abermals zugelegt und sei auch im Vergleich zum Vorkrisenniveau um 5,3% gewachsen. Gegenüber dem Vorjahr seien es sogar ca. 13% gewesen.

Hannover Rück (ISIN DE0008402215/ WKN 840221) sehe sich trotz diverser Großschadenereignisse (Flutkatastrophe in Deutschland, Hurrikan "Ida" in USA) auf Kurs. Der Rückversicherer werde zum Ende von Q3 im Rahmen seines Großschaden-Budgets für das laufende Jahr (nach früheren Angaben 1,1 Mrd. EUR) liegen, so Vorstandsmitglied Althoff. Bis Ende Juni seien davon 326 Mio. ausgeschöpft gewesen. Damit könne Hannover Rück in diesem Jahr auch das Ziel eines Gewinns von 1,15 bis 1,25 Mrd. EUR erreichen, so Althoff weiter.

Der Immobilien-Investor Patrizia (ISIN DE000PAT1AG3/ WKN PAT1AG) habe einen Kaufvertrag für die Akquisition der australisch-britischen Whitehelm Capital, einem unabhängigen Infrastrukturmanager, geschlossen. Durch die Übernahme würden sich die Infrastruktur-AUM auf ca. 5 Mrd. EUR verdreifachen. Mittelfristig wolle der Konzern das Segment auf 15 bis 20 Mrd. EUR ausbauen, habe es geheißen. Die anfängliche Kaufpreiszahlung betrage 67 Mio. EUR. Der Gesamtkaufpreis könne bei Erreichung von mfr. Wachstumszielen einen niedrigen dreistelligen Millionenbetrag erreichen. Mit der Übernahme würden Patrizia stabile Einnahmen winken: Mehr als 80% der Erlöse von Whitehelm seien wiederkehrende, lfr. vereinbarte Verwaltungsgebühren.

zooplus habe im Bieterkampf um das Unternehmen vom Finanzinvestor Hellman & Friedman ein erhöhtes Angebot bekommen. Wie der Finanzinvestor mitgeteilt habe, würde die Gegenleistung in bar von 390 auf 460 EUR je zooplus-Aktie erhöht. Die Erhöhung solle "die anhaltenden Spekulationen über andere, jedoch noch ungewisse indikative Angebote Dritter beenden," habe es geheißen.

Ohne klare konjunkturelle Impulse habe der Euro erneut weitgehend unverändert tendiert.

Anhaltende Produktionsengpässe und die gute Stimmung an den Aktienbörsen hätten die Ölmärkte nach oben gezogen. Gold habe sich bei ruhigem Geschäft auf Vortagesniveau gehalten. (14.09.2021/ac/a/m)







 
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