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DAX fällt auf Zwei-Jahrestief - Keine Marktberuhigung




07.12.18 09:40
Helaba

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Der deutsche Leitindex DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) hat auch am Donnerstag deutliche Verluste erlitten und bei 10.762 Zählern ein neues Jahrestief markiert, berichten die Analysten der Helaba.

Mit Unterschreiten der Tiefs von Ende Oktober und Mitte November sei der Ausblick getrübt. Belastet hätten Zweifel am Zustandekommen eines Handelsabkommens zwischen den USA und China, nachdem die Beziehung beider Großmächte durch die Festnahme der Finanzchefin des chinesischen Smartphone-Herstellers Huawei auf die Probe gestellt werde. US-Behörden zufolge solle Meng Wanzhou, die Tochter des Huawei-Gründers, das US-Handelsembargo gegen den Iran verletzt haben. Zwar stünden derartige Konflikte nicht im direkten Zusammenhang mit der Handelsthematik, allerdings werde befürchtet, dass die Kompromissbereitschaft sinke und dadurch der Erfolg der Handelsgespräche gefährdet sein könnte.

Für Unsicherheit sorge auch der Haushaltsstreit zwischen Italien und der EU-Kommission. Meldungen zufolge wollten die Regierungsparteien in Rom von ihrem Haushaltsplan kaum abrücken. Der mit Spannung erwartete Beschäftigungsreport des Arbeitsmarkt-Dienstleisters ADP und der ISM-Serviceindex hätten die vorherrschenden Konjunktursorgen nicht dämpfen und die geringe Zinsfantasie nicht beleben können.

Heute stehe der Arbeitsmarktbericht im Mittelpunkt des Interesses. Die Vorgaben seien zwar freundlich, aber auch hier stelle sich die Frage, ob die Zahlen zur Marktberuhigung beitragen könnten. Die Börsen in Fernost würden uneinheitlich tendieren, nachdem es an der Wall Street die Verluste zum Schluss eingegrenzt worden seien. Erste DAX-Indikationen würden auf eine stabile Eröffnung schließen lassen.

Der DAX habe sich schneller entschieden als gedacht. Mit dem Wiedereintritt in den Abwärtstrend und dem Unterschreiten der markanten Tiefs von Ende Oktober und Mitte November habe sich der technische Ausblick getrübt. Der DAX habe bei 10.762 Zählern das tiefste Niveau seit zwei Jahren erreicht. Auf technischer Basis seien Kursverluste bis in den Bereich um 10.500 nicht auszuschließen. Der MACD generiere ein Verkaufssignal, das Kursmomentum sinke im negativen Bereich und der ADX steige. Dies seien Hinweise auf eine mögliche Ausdehnung des Abwärtsimpulses. Skeptisch stimme zudem der Blick auf den Wochenchart. (07.12.2018/ac/a/m)







 
 
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