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Bundesregierung: Sanktionen gegen Nordkorea konsequent umsetzen




15.09.17 14:48
aktiencheck.de

Berlin (www.aktiencheck.de) - Die Bundesregierung hat den erneuten Raketentest Nordkoreas aufs Schärfste verurteilt, so das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung in einer aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Das Regime in Pjöngjang zeige einmal mehr, dass es eine Bedrohung der Stabilität der Region sei, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Streiter. Die verschärften Sanktionen müssten schnell umgesetzt werden.

"Unsere besondere Solidarität gilt Japan, das bereits zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit unmittelbar von dem Test betroffen war", sagte der stellvertretende Regierungssprecher Georg Streiter in Berlin.

Angesichts der erneuten Provokation aus Nordkorea komme es jetzt darauf an, die gerade verschärften Sanktionen schnell und konsequent umzusetzen. "Hierbei haben die Nachbarstaaten China und Russland eine besondere Verantwortung", so Streiter.

Nordkorea hat erneut eine Rakete abgefeuert. Das Geschoss sei über Japan geflogen, teilten südkoreanische und japanische Regierungsvertreter mit. Anschließend sei es rund 2.000 Kilometer östlich von der japanischen Insel Hokkaido in den Pazifik gestürzt.

Gabriel: Begrüßen Sitzung des UN-Sicherheitsrats

Auch Außenminister Sigmar Gabriel verurteilte den erneuten Abschuss einer Rakete über japanisches Territorium. "Das Regime in Pjöngjang führt uns erneut vor Augen, dass es eine ernste Bedrohung für den Weltfrieden darstellt", teilte er mit.

Die Weltgemeinschaft müsse sich dieser Bedrohung entschlossen entgegenstellen und den Druck auf das Regime in Nordkorea erhöhen. "Deshalb drängt die Bundesregierung auf die schnelle Umsetzung der jüngsten UN-Sicherheitsratsresolution und begrüßt die Einberufung einer Dringlichkeitssitzung des Sicherheitsrates heute Nachmittag." Das Treffen war auf Antrag Japans und der USA einberufen worden.

Gabriel forderte Nordkorea mit allem Nachdruck dazu auf, sich an alle bestehenden UN-Sicherheitsratsresolutionen zu halten und ausnahmslos alle Aktivitäten in Bezug auf sein völkerrechtswidriges Raketen- und Nuklearprogramm umgehend einzustellen.
Bei Gabriels Besuch in China am Sonntag wird Nordkorea eine wichtige Rolle spielen.

UN-Sicherheitsrat erhöht Druck auf Nordkorea

Als Ergebnis der zahlreichen diplomatischen Bemühungen hatte der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in der Nacht zum Dienstag (12. September) eine Resolution beschlossen, die die bisherigen Sanktionen gegenüber Nordkorea noch einmal verschärft. So werden Textilexporte, die bisher eine wichtige Devisenquelle Nordkoreas darstellten, untersagt. Erdölimporte werden auf zwei Millionen Barrel pro Jahr gedeckelt. (15.09.2017/ac/a/m)






 
 
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