Erweiterte Funktionen


Aktienmärkte: Kommt die Korrektur?




15.09.21 10:40
Fürst Fugger Privatbank

Augsburg (www.aktiencheck.de) - Wer im März 2020 25.000 US-Dollar in den amerikanischen S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) investierte, darf sich freuen, denn sein Investment ist nun 50.000 US-Dollar wert, so die Analysten der Fürst Fugger Privatbank.

Der Index habe sich seitdem schlichtweg verdoppelt. Viele Anleger würden sich daher aktuell die Frage stellen, ob die Börsen angesichts solcher Indexstände nicht doch schon überbewertet oder vielleicht sogar überhitzt sein könnten. Christian Barth, Fondsmanagement der Fürst Fugger Privatbank, könne die Gedanken zwar nachvollziehen, differenziere jedoch. So könne man mit ziemlicher Sicherheit behaupten, dass die nächste Verdopplung des S&P 500 deutlich mehr Zeit beanspruchen dürfte. Außerdem meine Barth: "Die V-förmigen Gewinnerholungen dürften im zweiten Quartal ihren Höhepunkt überschritten haben."

Eine Korrektur sei daher durchaus denkbar, aber nicht dramatisch: "Eine gewisse Korrektur an den Märkten wäre vermutlich sogar ganz gesund. Ob sie kommt, ist die andere Frage, denn es wartet noch immer unglaublich viel Geld darauf, angelegt zu werden", so Christian Barth. Auch Faktoren wie wachsende Staatsausgaben, eine expansive Geldpolitik und immer noch aufgestaute Nachfrage sprächen für ein weiterhin positives globales Gewinnwachstum. Hinzu käme eine Geldpolitik, die vermutlich noch sehr lange unterstützend wirken dürfte. Daher folgere Christian Barth: "Eine Rezession oder stark steigende Zinsen erscheinen aus heutiger Sicht unwahrscheinlich."

Worauf sollten sich Anleger also einstellen? Die Tatsache, dass Börsen neue Höchststände erreichen würden, liege für Christian Barth in der langfristigen Natur von Aktienmärkten freier Marktwirtschaften. "In den meisten der letzten hundert Jahre haben Aktienmärkte neue Höchststände erreicht", meine er. "Das ist auch der Grund, weshalb Aktien in der Regel auf Dauer die höchste Rendite liefern." Und auch die Statistik spräche gegen eine substanzielle Korrektur. Es gebe nämlich keinen statistischen Grund für die Annahme, dass auf die Verdopplung eines Aktienmarktes ein Bärenmarkt folge, so Christian Barth. Eher im Gegenteil: "Betrachtet man die sechs Phasen seit dem zweiten Weltkrieg, in denen sich der amerikanische S&P 500 verdoppelte, dann zeigt sich, dass er im Folgejahr in fünf von sechs Fällen erneut stieg und nur einmal fiel." (15.09.2021/ac/a/m)





 
Finanztrends Video zu S&P 500


 
Aktien des Tages
  

Jetzt für den kostenfreien Newsletter "Aktien des Tages" anmelden und keinen Artikel unseres exklusiven Labels AC Research mehr verpassen.

Das Abonnement kann jederzeit wieder beendet werden.



Aktien des Tages
  

Jetzt für den kostenfreien Newsletter "Aktien des Tages" anmelden und keinen Artikel unseres exklusiven Labels AC Research mehr verpassen.

Das Abonnement kann jederzeit wieder beendet werden.

RSS Feeds




Bitte warten...