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Aktien: GRENKE erneut heftig nachgegeben




17.09.20 09:33
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Wie bereits am Vortag wagten auch gestern Anleger am deutschen Aktienmarkt (DAX +0,29%, MDAX +0,70%) keine großen Sprünge, so die Analysten der Nord LB.

Vor dem am Abend erwarteten Zinsentscheid der US-Notenbank FED hätten Investoren weiter lieber am Seitenrand gestanden. Die Deutsche Post (+1,9%) habe von starken Quartalszahlen des US-Kontrahenten FedEx profitiert. Top-Thema am Markt sei aber GRENKE geblieben. Trotz einer Stellungnahme vom Vorabend, in der sich der Leasinganbieter gegen Vorwürfe der Bilanzfälschung gewehrt habe, habe die Aktie erneut heftig nachgegeben. Nachdem sie am Vortag schon um fast 20% abgesackt seien, hätten sie ihre Talfahrt mit einem Einbruch um nochmals 40% verschärft.

Die Wall Street (Dow Jones +0,1%, S&P-500 -0,5%, Nasdaq-Comp. (ISIN XC0009694271 / WKN 969427) -1,3%) sei zunächst freundlich in der Hoffnung auf eine anhaltende Flut billigen Notenbankgeldes gestartet, habe nach dem Entscheid der FED allerdings uneinheitlich geschlossen.

Einen spektakulären Börseneinstand hätten die Aktien des Softwarespezialisten Snowflake gefeiert, die sich im Vergleich zum Ausgabepreis von 120 USD um mehr als 111% verteuert hätten.

Der Nikkei 225 notiere aktuell leichter bei 23.303,71 Punkten.

Der spanische Modekonzern Inditex habe im Zeitraum Mai bis Juli einen Umsatzrückgang auf 4,7 Mrd. EUR (-31%) hinnehmen müssen. Dennoch sei es dem Unternehmen gelungen, einen Nettogewinn von 214 (Vorjahr: 253) Mio. EUR zu erzielen, was deutlich über den Analystenschätzungen gelegen habe. Hintergrund seien vor allem Kostensenkungen gewesen.

Das veränderte Verbraucherverhalten in der Corona-Krise habe dem US-Logistikriesen FedEx im abgelaufenen Quartal eine deutliche Verbesserung der Geschäftszahlen beschert. Dank des Booms beim Onlinehandel und der damit verbundenen Paketflut sei der bereinigte Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 60% auf 1,28 Mrd. USD geklettert, die Erlöse hätten sich um 13,5% auf 19,3 Mrd. USD verbessert.

Der Euro habe sich zunächst in engen Grenzen freundlicher präsentiert. Im Zuge der Pressekonferenz der FED sei er jedoch gesunken.

Die Ölpreise hätten auch am Mittwoch von den freundlichen Konjunkturdaten aus den USA und aus China vom Vortag profitiert. Zudem habe das American Petrol Institute einen deutlichen Rückgang der US-Rohöllagerbestände gemeldet.

Der Goldpreis habe sich ein wenig befestigen können; die Ausschläge hätten sich aber erneut in einer engen Spanne gehalten. (17.09.2020/ac/a/m)







 
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