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Aktien: Bis auf Vonovia nur Verlierer im DAX




07.12.18 10:55
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Die Talfahrt am deutschen Aktienmarkt (DAX -3,48%, MDAX -3,14%, TecDAX -1,29%) (schon -5,5% in dieser Woche) setzte sich fort, so die Analysten der Nord LB.

Als Grund seien Zollstreit-Eskalations-Sorgen genannt worden. Der DAX sei um 3,5% erstmals nach zwei Jahren wieder weit unter die 11.000er Marke gesunken. Bis auf Vonovia (+1,28%) habe es nur Verlierer im DAX gegeben.

Es schien, als wäre nach der Börsenpause wegen des Staatstrauertags an der Wall Street Dow Jones -0,32%, S&P-500 -0,15%, Nasdaq +0,64%) Nachholbedarf entstanden, so die Analysten der Nord LB. Miserable Arbeitsmarktdaten hätten allerdings dagegen gestanden. Außerdem belaste die Huawei-Affäre.

Der Nikkei-225 habe leicht zu auf 21.678,68 Punkte gelegt.

Vonovia habe den operativen Gewinn aus dem laufenden Geschäft (FFO) nach 9M um 12,7% auf EUR 778,2 Mio. (Vorjahr: 690,5) gesteigert und die Prognose für 2018 bekräftigt. Demnach solle das Ergebnis um rund 15 Prozent über dem Wert von 2017 liegen. Der größte deutsche Wohnungsvermieter wolle eine Dividende in Höhe von EUR 1,44 Euro je Aktie zahlen.

Verzögerungen im Prüfungsprozess von PwC würden dazu führen, dass Steinhoff seine testierten Geschäftsberichte für 2017 und 2018 erst Mitte April vorlegen könne. Der in der Sanierung steckende südafrikanisch-deutsche Möbelkonzern habe im Verlauf des letzten Jahres Vermögenswerte in Milliardenhöhe abgeschrieben.

Im Rahmen der quartalsweise stattfindenden Überprüfung der Index-Zusammensetzungen der Deutschen Börse kämen die Aktien der Carl Zeiss Meditec AG (ISIN DE0005313704 / WKN 531370) in den MDAX und würden dort die Aktien der CTS Eventim AG & CO. KGaA (ISIN DE0005470306 / WKN 547030) ersetzen, die in den SDAX wechseln würden. Dort würden auch die Papiere von Börseneinsteiger Knorr-Bremse AG (ISIN DE000KBX1006 / WKN KBX100) aufgenommen, wofür die Aktien der BayWa AG (ISIN DE0005194062 / WKN 519406) den SDAX verlassen müssten.

Die Sorgen um eine neue Euro-Krise würden wegen der italienischen Haushaltsplanung größer. Außerdem hätten schlechte US-Beschäftigungsdaten den Dollar gedrückt. Der Euro habe sich in dieser Gemengelage behaupten können. Die EZB habe den Referenzkurs am Nachmittag bei USD 1,1351 festgelegt.

Nach der gestrigen Sitzung der OPEC-Ölminister, bei der eine Reduktion der Fördermenge (allerdings nur eine geringere als erwartet) beschlossen worden sei, hätten sich die Ölpreise verbilligt: Brent und WTI hätten 5% verloren und USD 58,36 bzw. 51,49 gekostet. Der Goldpreis habe nur leicht zulegen können. (07.12.2018/ac/a/m)







 
 
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