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Schwellenländer starten mit Rückenwind ins neue Jahr




14.02.18 11:32
PGIM Fixed Income

Newark (www.aktiencheck.de) - Cathy L. Hepworth, Managing Director und Emerging Markets Sovereign Strategist bei PGIM Fixed Income, kommentiert die potenzielle Entwicklung der Schwellenländermärkte in 2018.

Die Schwellenländer seien gestärkt in den ersten Monat 2018 gestartet. Dazu würden vor allem sich verringernde Leistungsbilanzdefizite, fallende Inflation sowie wachsende Zentralbankrücklagen beitragen und führe aktuell zu einer Stützung der Fundamentaldaten. Es bestehe somit die Möglichkeit, dass das prognostizierte Marktwachstum (ohne China) für 2018 den Vorjahreswert übertreffen könnte. Ausschlaggebend für die zukünftige Performance der Schwellenländer dürften jedoch auch weiterhin politische sowie makroökonomische Entwicklungen sein.

"Bereits in 2017 sind die Schwellenländermärkte um 3,5 Prozent gewachsen und könnten 2018 unserer Ansicht nach auf ein Wachstum von 3,8 Prozent ansteigen. Das ist weit höher als unsere Wachstumsprognose von 2,3 Prozent entlang der entwickelten Märkte", sage Cathy L. Hepworth, Managing Director und Emerging Markets Sovereign Strategist bei PGIM Fixed Income.

"Momentan sind wir vor allem in Brasilien, Argentinien und Mexiko übergewichtet. In diesem Zusammenhang achten wir derzeit vordergründig auf politische sowie makroökonomische Attribute, die zusätzlichen Einfluss auf die Performance dieser Länder haben könnten. In Brasilien sind wir beispielsweise momentan übergewichtet, da wir davon ausgehen, dass sich die Konjunktur des Landes in 2018 weiter erholen könnte - was jedoch auch von weiteren Reformen zur Schuldenstabilisierung abhängig sein wird. In diesem Zusammenhang blicken wir vor allem auf die anstehenden Wahlen, da diese ausschlaggebend für die weitere Marktentwicklung und Reformen des Landes sind. Hieraus könnten sich unseres Erachtens Investmentgelegenheiten aufgrund von Marktschwankungen ergeben."

"Mit Blick auf mexikanische Assets gehen wir aktuell von einer gewissen Volatilität aufgrund der im Juli 2018 anstehenden Präsidentschaftswahl aus. Im Falle Argentiniens legen wir derzeit unser Hauptaugenmerk darauf, ob und inwiefern das positive Momentum von 2017 weitergeführt werden kann. Hierbei stehen ebenfalls finanzpolitische Reformen für 2018 und 2019 im Mittelpunkt unserer Beobachtungen - werden diese auf den Weg gebracht, dürften wir weiterhin von einer soliden Entwicklung ausgehen. Argentiniens aktuelles politisches Klima sollte unserer Meinung nach zumindest weiterhin dafür Sorge tragen, Investmentaktivitäten im Land und die damit verbundenen Kapitalzuflüsse zu unterstützen und fördern." (14.02.2018/ac/a/m)







 
 
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