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Quo vadis US-Konjunktur? Es fehlt an klaren Signalen von Politik und Märkten




24.08.17 09:22
IKB Deutsche Industriebank

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Der Ausblick für die US-Konjunktur bleibt im achten Jahr ununterbrochenen Wirtschaftswachstums unsicher, so die Analysten der IKB Deutsche Industriebank AG.

Konjunkturindikatoren würden zwar keine zunehmenden Abwärtsrisiken zeigen, andererseits fehle ihnen eine Dynamik, die auf eine nennenswerte Wachstumsbeschleunigung schließen lasse. Zudem sei die Trump-Administration bisher eine fiskalische Stimulierung und konkrete Reformvorschläge schuldig geblieben. Sorgen über wachstumshemmende strukturelle Entwicklungen bestünden somit nach wie vor, was sich vor allem in erneut sinkenden US-Renditen spiegele.

Allerdings würden empirische Analysen daraufhin deuten, dass weder der Aktien- und Kredit- noch der Renditemarkt als aussagekräftige Frühindikatoren für die US-Konjunkturlage gelten könnten. Weder Konjunktur noch Finanzmärkte würden aktuell richtungsweisende Signale senden.

Die IKB erwarte 2017 und 2018 ein US-Wirtschaftswachstum zwischen 2% und 2,5%, was die aktuelle Unsicherheit über die weitere Konjunkturentwicklung nicht entscheidend reduzieren werde. Die FED werde deshalb nichts überstürzen. Dennoch scheine durch den schwächeren US-Dollar sowie sinkende US-Renditen Raum für eine weitere Zinsanhebung der FED Ende 2017 zu sein. (24.08.2017/ac/a/m)





 
 
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