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voestalpine: Weitere Verbesserung des Marktumfelds - Aktienanalyse




02.07.21 12:55
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.aktiencheck.de) - voestalpine-Aktienanalyse von der Raiffeisen Bank International AG:

Bernd Maurer und Markus Remis, Analysten der Raiffeisen Bank International AG, nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Stahl- und Technologiekonzerns voestalpine (ISIN: AT0000937503, WKN: 897200, Ticker-Symbol: VAS, NASDAQ OTC-Symbol: VLPNF) unter die Lupe.

voestalpine habe ein in allen Belangen starkes Schlussquartal vorgelegt und die Markterwartungen übertroffen. Das EBITDA für das GJ 2020/21 habe mit EUR 1,13 Mrd. klar über der zuletzt kommunizierten Zielsetzung von rund EUR 1 Mrd. gelegen. Vor dem Hintergrund einer deutlich verbesserten Nachfrage und höherer Stahlpreise habe vor allem die Stahldivision einen substanziell höheren Ergebnisbeitrag verzeichnet. Der Gewinn je Aktie habe dank eines positiven Steuereffekts EUR 0,24 betragen. Die Dividende sei auf EUR 0,50 je Aktie angehoben worden.

Für das GJ 2021/22 erwarte das Management eine Verbesserung des EBITDA auf EUR 1,6 bis 1,9 Mrd., wobei auf Basis der aktuellen Rahmenbedingungen das Erreichen des oberen Endes in Aussicht gestellt worden sei. Laut Unternehmen sei die Nachfrage aus fast allen Sektoren (Ausnahme Luftfahrt) hoch, in manchen Nischen würden sogar Überhitzungstendenzen beobachtet.

Die Rally der europäischen Stahlpreise habe sich in den letzten Monaten ungebremst fortgesetzt. Aktuell würden die Preise in etwa auf dem Doppelten des Durchschnitts der Jahre 2016-2020 liegen. Neben der gesamtwirtschaftlichen Erholung sei dies geringeren Importen (aufgrund der global hohen Stahlpreise) und den niedrigen Lagerbeständen geschuldet. Aufgrund der Vertragsstrukturen (voestalpine habe kaum Spotmarkt-Geschäft) sollte der Konzern, trotz ebenfalls gestiegener Kosten für Rohstoffe und CO2-Zertifikate, in den nächsten Quartalen von einer Ausweitung der Preis/Kosten-Schere profitieren.

Die Auftragseingänge in den Downstream-Divisionen seien durchwegs gestiegen und würden die hohe Nachfrage aus fast allen Endmärkten reflektieren. Die Analysten würden davon ausgehen, dass die Ergebnisvolatilität der Stahlbranche partiell abgefedert werden könne.

Nachdem im abgelaufenen Jahr die Nettoverschuldung um rund EUR 1 Mrd. auf ca. EUR 2,74 Mrd. gesenkt worden sei, sollte voestalpine trotz etwas höherer Investitionen auch im GJ 2021/22 einen positiven freien Cashflow generieren (die Analysten würden rund EUR 330 Mio. erwarten) und die Verschuldung weiter reduzieren. Das Management habe selektive Akquisitionen in Aussicht gestellt.

Prinzipiell habe das Management von weiterhin starkem Nachfragemomentum in der Autobranche berichtet. Durch die Verknappung in der Halbleiter- und Chipindustrie komme es derzeit jedoch in der europäischen Autoproduktion immer wieder zu temporären Produktionsanpassungen.

Vor dem Hintergrund der über den Erwartungen gelegenen Jahresprognose hätten die Analysten ihre Gewinnschätzungen für das GJ 2021/22 signifikant und für das Folgejahr im leicht zweistelligen Prozentbereich angehoben.

In Kombination mit der gesunkenen Verschuldung erhöhen Bernd Maurer und Markus Remis, Analysten der Raiffeisen Bank International AG, daher das Kursziel von EUR 32,50 auf EUR 38,50 und bestätigen die "Halten"-Empfehlung. Obwohl die Aktie von den Höchstständen im Mai korrigiert habe, würden die Analysten das Risiko/Chancen-Profil nicht attraktiv genug erachten. Zwar seien die Voraussetzungen für ein Rekordjahr gegeben, jedoch erscheine dies im Kurs diskontiert. Nach der außergewöhnlichen Rally der Rohstoffmärkte würden die Analysten den Konsenserwartungen ein gewisses Rückschlagspotenzial attestieren. (Analyse vom 02.07.2021)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:

Offenlegungen

3. RBI oder eine mit ihr verbundene juristische Person ist Market Maker oder Specialist oder Designated Sponsor oder Stabilisierungsmanager oder sonstiger Liquiditätsspender in den Finanzinstrumenten des Emittenten.

7. Der zuständige Analyst oder eine sonstige an der Erstellung der Finanzanalyse mitwirkende natürliche Person besitzt Finanzinstrumente des von ihm analysierten Emittenten.

12. RBI erbrachte für den Emittenten in den vorangegangenen 12 Monaten Wertpapierdienstleistungen gemäß Anhang I Abschnitte A (Wertpapierdienstleistungen und Anlagetätigkeiten) und B (Nebendienstleistungen) der Richtlinie 2014/65/EU des Europäischen Parlaments und des Rates.

Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity

Börsenplätze voestalpine-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs voestalpine-Aktie:
34,98 EUR +0,06% (02.07.2021, 12:04)

Wiener Börse-Aktienkurs voestalpine-Aktie:
35,00 EUR +0,34% (02.07.2021, 12:56)

ISIN voestalpine-Aktie:
AT0000937503

WKN voestalpine-Aktie:
897200

Ticker Symbol voestalpine-Aktie:
VAS

Wiener Börse-Ticker Symbol voestalpine-Aktie:
VOE

NASDAQ OTC-Ticker Symbol voestalpine-Aktie:
VLPNF

Kurzprofil voestalpine AG:

Die voestalpine (ISIN: AT0000937503, WKN: 897200, Ticker-Symbol: VAS, NASDAQ OTC-Symbol: VLPNF) ist ein in seinen Geschäftsbereichen weltweit führender Stahl- und Technologiekonzern mit kombinierter Werkstoff- und Verarbeitungskompetenz. Die global tätige Unternehmensgruppe verfügt über rund 500 Konzerngesellschaften und -standorte in mehr als 50 Ländern auf allen fünf Kontinenten. Sie notiert seit 1995 an der Wiener Börse. Mit ihren qualitativ höchstwertigen Produkt- und Systemlösungen zählt sie zu den führenden Partnern der Automobil- und Hausgeräteindustrie sowie der Luftfahrt- und Öl- & Gasindustrie und ist darüber hinaus Weltmarktführer bei Bahninfrastruktursystemen, bei Werkzeugstahl und Spezialprofilen.

Die voestalpine bekennt sich zu den globalen Klimazielen und arbeitet intensiv an Technologien zur Dekarbonisierung und langfristigen Reduktion ihrer CO2-Emissionen. Im Geschäftsjahr 2019/20 erzielte der Konzern bei einem Umsatz von 12,7 Milliarden Euro ein operatives Ergebnis (EBITDA) von 1,2 Milliarden Euro und beschäftigte weltweit rund 49.000 Mitarbeiter. (02.07.2021/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.







 
 
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