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Kolumnist: Cornelia Frey

Das schaut doch gleich besser aus – Dax deutlich im Plus




25.01.19 14:44
Cornelia Frey

Euwax  
                                   
von Andreas Groß, Börse Stuttgart TV Nachrichten

Die Hoffnung auf einen Brexit-Deal und gute Vorgaben aus Asien treiben den Dax an. Er nimmt die nächste runde Marke bei 11.300 Punkten. Gerry Weber ist insolvent. Das ifo Geschäftsklimastürzt ab.

Eine wichtige Stimme in der Brexit Diskussion hat Nordirland mit der DUP. Angeblich ist dieser Partei unter bestimmten Bedingungen bereit, einem Brexit Deal zuzustimmen. Das nährt die Hoffnung auf ein versöhnliches Ende und hebt die Stimmung am Aktienmarkt. Auch das GBP macht einen Satz nach oben.
Auch der Ölpreis klettert. Anleger sorgen sich wohl um die Ölexporte aus Venezuela. Die Lage dort ist sehr angespannt.
Infineon Aktien geben leicht nach, nach schwachen Zahlen von Intel. Am Vortag waren Infineon mit guten Vorgaben aus der Chip-Branche noch um mehr als 6 Prozent gestiegen.
Die Unternehmer in Deutschland sehen die Zukunft zunehmend schlechter. Die ifo Erwartungen liegen mit 94,2 Punkten erheblich unter dem prognostizierten Wert von 97,1. Die Beurteilung der Lage ist dagegen so wie erwartet
In Summe liegt der Geschäftsklimaindex bei 99,1 Punkten. Erwartet waren 100,7 Punkte.

Gerry Weber ist insolvent
Der seit langem kriselnde Modehersteller Gerry Weber Insolvenz angemeldet, die Aktie rauscht knapp 25 Prozent in den Keller. Gespräche mit finanzierenden Banken sind gescheitert. Der Geschäftsbetrieb soll in vollem Umfang weitergeführt werden. Die Finanzierung sei nach derzeitigem Stand bis ins Jahr 2020 gesichert.
Der Modehändler kämpft dabei an vielen Fronten – unter anderem mit einem schwachen Digitalgeschäft, einer schlechten Positionierung der Marken sowie starker Konkurrenz.
Gleichzeitig hatte sich das Unternehmen mit der Eröffnung zahlreicher Filialen übernommen

Intel enttäuscht mit Ausblick
Der Chip-Riese Intel enttäuschte die Anleger mit seinem Ausblick auf das laufende Quartal. Grund sind ein schwächeres Cloud Geschäft und schwächelnde iPhone Verkäufe. Das wiederum liegt am rückläufigen Absatz in China. Unter anderem verfehlte der Konzern die Erwartungen mit seiner Prognose für den Umsatz und dem bereinigten Gewinn pro Aktie. Intel steigert im vergangenen Jahr zwar den Umsatz, verfehlt aber auch hier die Erwartungen.

BASF setzt auf Elektrobatterien
Der Chemieriese BASF setzt weiter auf gute Geschäfte mit Batterien für Elektroautos. BASF liefert Materialien die rund 70 Prozent des Wertes einer Batterie ausmachen, sagte Vorstandschef Martin Brudermüller auf dem WEF in Davos. Der Markt für Lithium-Ionen-Batterien wächst im Schnitt um 15 Prozent pro Jahr.

Starbucks deutlich besser
Starbucks hat zum Jahresende mit neuen Angeboten mehr Kunden in seine Cafés gelockt und deutlich mehr verkauft. Im ersten Geschäftsquartal (bis Ende Dezember) legte der Umsatz zu um neun Prozent auf 6,6 Milliarden Dollar (5,8 Mrd Euro). Der Überschuss brach zwar um 66 Prozent auf 760,6 Millionen Dollar (672,7 Mio Euro) ein, was allerdings an einem großen Sondererlös im Vorjahreszeitraum lag. Die Aktie stieg nachbörslich zunächst um etwa drei Prozent.

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