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ifo: Große Koalition hat Bürgerinnen und Bürger steuerlich entlastet




10.09.21 13:38
aktiencheck.de

Bad Marienberg (www.aktiencheck.de) - Die Bundesregierung hat viele Bürgerinnen und Bürger in der aktuellen Legislaturperiode steuerlich entlastet, so das ifo Institut in der aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Dies geht aus einer Studie des ifo Instituts hervor. Ohne die Steuerpolitik der Bundesregierung wäre das durchschnittliche Haushaltseinkommen im Jahr 2021 um 444 Euro oder 1,2 Prozent niedriger. Viele Haushalte mit Kindern, vor allem aber auch Gutverdienende, haben von den Steuerreformen der Bundesregierung profitiert.

"Mit Blick auf die reale Einkommensentwicklung entlastete vor allem die Rückführung des Solidaritätszuschlags viele private Haushalte. Die Effekte anderer steuerpolitischer Maßnahmen der Bundesregierung blieben hingegen gering", sagt ifo-Forscher Maximilian Blömer. Die Bezieher mittlerer und höherer Einkommen habe die Steuerpolitik der Bundesregierung besonders entlastet, heißt es in dem Aufsatz. Ohne die Steuerreformen der Bundesregierung hätten Gutverdienende 1.192 Euro weniger Einkommen auf dem Konto.

"Einkommensschwache Haushalte wurden mit 81 Euro bzw. 0,7 Prozent zwar auch entlastet, aber im Vergleich zu den übrigen Einkommensklassen am wenigsten. Die Steuerpolitik der Bundesregierung hat daher nur zu einer schwachen Verringerung der Ungleichheit und Armut geführt", sagt Blömer.

Auch Haushalte mit Kindern haben relativ stark von der Steuerpolitik der Bundesregierung in der aktuellen Legislaturperiode profitiert. Durch die Steuerreformen liegt das Einkommen von Paaren mit Kindern im Jahr 2021 im Durchschnitt um 567 Euro höher als ohne Anpassung. Paare ohne Kinder hätten im Durchschnitt nur 188 Euro mehr zur Verfügung. Je mehr Kinder im Haushalt lebten, desto mehr profitierten Paare davon, heißt es in der Studie. So sei das verfügbare Einkommen bei Paaren mit einem Kind heute um etwa 1,5 Prozent höher, während Paare mit vier oder mehr Kindern einen Anstieg um durchschnittlich 2,4 Prozent verzeichneten. (10.09.2021/ac/a/m)







 
 
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