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Die besten Finanzierungsmöglichkeiten für Existenzgründer




06.04.22 12:40
aktiencheck.de

Bad Marienberg (www.aktiencheck.de) - Vor allem Existenzgründer benötigen am Anfang finanzielle Unterstützung, um ihr Unternehmen aufbauen zu können. Nicht immer sind jedoch die nötigen Rücklagen vorhanden. Auch Kredite bei Hausbanken stellen eine gewisse Hürde dar, wenn entsprechende Absicherungen nicht vorliegen. Ein junges Unternehmen ist deshalb jedoch nicht zum Scheitern verurteilt. Schweizer Kredite, staatliche Zuschüsse und Investoren können einem Unternehmen auf die Sprünge helfen.

Wie kann ich mich am besten selbständig machen?


Der Gedanke und die Idee sind da, doch es hapert an der Umsetzung? Viele Existenzgründer und Jungunternehmer stehen vor der Frage, wie sich eine Geschäftsidee hervorragend umsetzen lässt. Nur wenige können vom sogenannten Bootstrapping Gebrauch machen. Hierbei versucht sich das Unternehmen mit eigenen Finanzmitteln selbständig zu machen. Es ist unabhängig und investiert folglich sein eigenes Geld. Wichtig ist hierbei jedoch der schnelle Cashflow, um den Erfolg voranzutreiben.

Doch nicht immer reicht das Eigenkapital aus, um sich am Markt etablieren zu können. Es sind ebenso sehr häufig Kredite und Fördermittel notwendig. Der Weg führt dabei bei vielen Jungunternehmern zunächst zur Hausbank. Doch viele Selbständige können vor allem in der Anfangszeit keine Sicherheiten nachweisen. Diese sind jedoch für die Bank wichtig, um einen Kredit überhaupt bewilligen zu können. An diesem Punkt scheitern viele Existenzgründer, weil eben die Liquidität nicht gegeben ist.

Es gibt jedoch Wege und Mittel, das Unternehmen dennoch florieren zu lassen. Die Lösung bietet ein Schweizer Kredit. Wer nun nicht in der Schweiz lebt, kann sich an unterschiedliche Unternehmen wenden. Diese agieren selbst seit vielen Jahren in der Schweiz und ermöglichen somit Kreditvermittlungen. Folglich ist es möglich, ein Darlehen oder einen Kredit aus der Schweiz zu erhalten.

Tipp: Existenzgründer sollten jedoch die Seriosität der Unternehmen hinterfragen. Dabei sind Kreditgeber, die TÜV geprüft sind, natürlich zu bevorzugen. Auch Kundenbewertungen im Internet sind in diesem Zusammenhang zu kontrollieren. Ein Kreditgeber, der ausschließlich gute Bewertungen von Kreditnehmern erhalten hat, gilt daher als zuverlässig.

Können deutsche Existenzgründer einen Kredit aus der Schweiz erhalten?


Existenzgründer, die eine deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, können von Unternehmen oder Banken in der Schweiz einen Kredit erhalten. Wichtig ist, dass die Formalitäten eingehalten und die Voraussetzungen gegeben sind. Diese können natürlich je nach Kreditgeber variieren. Daher ist es maßgeblich, sich im Vorfeld mit den Konditionen des Kredits zu beschäftigen.

Kann jeder einen Schweizer Kredit erhalten?

In der Regel können zahlreiche Existenzgründer aus Deutschland von einem Schweizer Kredit profitieren. Eine Kreditabsage einer deutschen Bank ist häufig fehlenden Sicherheiten sowie dem Schufa-Score geschuldet. Ist ein negativer Schufa-Eintrag registriert, reagieren Banken in Deutschland oftmals skeptisch auf eine Kreditanfrage. Eine Bewilligung bleibt in der Regel aus. Bei einer Schweizer Bank ist das hingegen anders.

Bei einem Schweizer Kredit spielen Schufa-Einträge keine Rolle. Die Banken hinterfragen nämlich keinen Schufa-Score. Daher erhalten auch Kreditnehmer, die in Deutschland keine Chance auf Kredite haben, in der Schweiz wesentlich einfacher ein Darlehen.

Wie funktioniert die Antragstellung?


Wer möchte, kann natürlich gern in die Schweiz fahren und persönlich beim Kreditinstitut vorstellig werden. Wer jedoch den Weg nicht auf sich nehmen möchte, kann auch andere Möglichkeiten ausschöpfen. Existenzgründer können ganz einfach von Zuhause aus bei einem Schweizer Unternehmen oder Kreditinstitut einen Kreditantrag stellen. Oftmals ist dies schon via Internet möglich.

Damit es zu einer Kreditbewilligung kommt, ist es wichtig, dass der Kreditnehmer das 18. Lebensjahr erreicht hat. Somit können nur voll geschäftsfähige Personen von einem Kredit aus der Schweiz profitieren. Zudem ist es nötig, dass ein Konto in Deutschland bei einer Bank vorliegt. Es ist auch erforderlich, dass der Wohnsitz des Kreditnehmers in Deutschland liegt.

Wann kommt es zu einer Kreditablehnung?

Existenzgründer, die im Ausland wohnen und dort gemeldet sind, erhalten vermutlich keinen Schweizer Kredit. Hier könnte lediglich eine dritte Firma mit einer Vollmacht zum Einsatz kommen. Doch auch diese Prämisse stellt keine Erfolgsgarantie dar.

Was ist nötig, damit es zu einer Kreditbewilligung kommt?


Neben dem deutschen Wohnsitz ist es wichtig, dass der Existenzgründer über ein eigenes Einkommen verfügt. Diese Einnahmen müssen natürlich die künftigen Kreditraten und Lebenserhaltungskosten abdecken können. Somit nimmt ein Schweizer Kreditinstitut ebenso wie deutsche Banken eine gewissenhafte Rechnung vor.

Auch die Bonität ist von großer Bedeutung. Existenzgründer und Jungunternehmen sollten sich daher um eine gewisse Liquidität bemühen. So lassen sich gute Konditionen und mitunter auch hohe Kreditsumme erwirken. Das Schweizer Kreditinstitut oder ein Kreditunternehmen prüft dazu nach Eingang der Kreditunterlagen die Zahlungsfähigkeit. Wichtig ist, dass Existenzgründer alle Angaben und Einkünfte gewissenhaft angibt. Spezielle Einkünfte wie Renten, Sozialleistungen oder sonstige Unterstützungen vom Staat können ebenso im Kreditantrag Verwendung finden. Sie sind allerdings nicht für die Kreditbewilligung maßgeblich. Diese Zahlungen könnten mitunter nämlich irgendwann wegfallen und somit den Kredit nicht absichern.

So gelingt der Kreditantrag in der Schweiz


Ist ein Kreditinstitut ausgewählt, geht es im nächsten Schritt um den Kreditantrag. Neben Informationen zur Person sind auch Angaben zur Steuerklasse, zu unterhaltspflichtigen Personen und Einkommen zu machen. Je mehr unterhaltspflichtige Personen vorhanden sind, desto geringer ist das Einkommen. Bei einem Kreditantrag, der online erfolgen soll, ist weiterhin eine Videoidentifikation nötig. So lässt sich die tatsächliche Identität des Kreditnehmers feststellen.

Sind alle Angaben gemacht, ist der Antrag zu unterschreiben und beim Institut oder Unternehmen einzureichen. Die Bearbeitungszeit kann je nach Kreditinstitut oder Unternehmen unterschiedlich lang ausfallen.

Welche Möglichkeiten gibt es noch, um eine Finanzierung zu erhalten?


Förderungen vom Arbeitsamt, Gründerstipendien oder Zuschüsse der einzelnen Bundesländer nutzen zahlreiche Existenzgründer. Wichtig ist hier jedoch, einen lückenlosen und aussagekräftigen Businessplan vorzulegen.

Hier gibt es mehr Infos darüber, wie man einen überzeugenden Businessplan erstellt.

Wer sich zudem nicht nur auf einen Schweizer Kredit verlassen möchte, kann potenzielle Investoren suchen. Diese unterstützen Jungunternehmer zunächst vorrangig in finanzieller Hinsicht. Zahlreiche Investoren stehen jungen Unternehmen allerdings auch mit ihrem Background sowie Netzwerk zur Verfügung.

Auch Crowdinvesting kann interessant sein. In diesem Rahmen stellen Unternehmer oder Start-ups ihre Projekte mehreren Investoren vor. Durch kleinere Teilmengen entstehen schlussendlich durchaus größere Summen. Im Anschluss erhalten die Investoren ihre Gelder oder andere Zuwendungen zu einem festgelegten Zeitpunkt zurück.

Fazit


Es gibt für Existenzgründer trotz fehlender Kredite diverse Möglichkeiten, um sich selbständig zu machen. Durch eigenes Kapital, Schweizer Kredite oder Crowdfunding lässt sich schließlich der Wunschtraum des eigenen Unternehmens ganz einfach in die Tat umsetzen. Neben dem klassischen Kredit bei der Hausbank gibt es einige Alternativen, um finanziell durchzustarten.

Wichtig ist, dass Gründer und Unternehmer andere Menschen von ihrer Idee überzeugen können. Der Erfolg steht dabei immer im Vordergrund. Mit Krediten, Zuschüssen und der Unterstützung von Investoren lässt sich schon bald aus einer bloßen Idee eine erfolgreiche Unternehmensgeschichte schreiben. (06.04.2022/ac/a/m)








 
 
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