Kolumnist: Jörg Schulte

Zinspolitik und Zollkriege könnten Cardinal Resources in die Karten spielen




12.11.18 12:04
Jörg Schulte

Druck lastet nicht zuletzt aufgrund der amerikanischen Zinspolitik sowie dem Zollkrieg zwischen den Großmächten USA und China auf den internationalen Aktienmärkten. Die Ausblicke auf zukünftige Umsätze werden von daher gedämpft und auch die Anleger spüren eine gewisse Unsicherheit. Aus dieser Unsicherheit heraus konnte sich der Goldpreis zuletzt wieder über die 1.200,- USD je Unze arbeiten. Historischen Daten zufolge, wird bei Markteinbrüchen das Edelmetall als ‚sicherer Hafen’ wiederentdeckt.




Damit werden auch in diesem Segment tätige Gesellschaften wie das westafrikanische Explorationsunternehmen Cardinal Resources Limited (ISIN: AU000000CDV9 / ASX/TSX: CDV) wieder interessanter. Fundamental entwickelt sich das Unternehmen weiterhin sehr positiv, wie die jüngsten Ergebnisse der vorläufigen Vormachbarkeitsstudie für das Goldprojekt ‚Namdini’ in Ghana bestätigen.




Demnach beherbergt das unternehmenseigene Projekt Erzreserven von etwa 4,76 Mio. Unzen Gold (Au) in 129,6 Mio. Tonnen Erz mit durchschnittlich 1,14 g/t Au, bei einem ‚Cutoff’-Gehalt von 0,5 g/t Au. In einem Berechnungsmodell, dem ein Goldpreis von 1.250,- USD je Unze unterstellt wird, wurde ein interner Zinsfuß von 38 % nach Steuern ermittelt. Dieser hohe interne Zinsfuß ermöglicht eine Amortisationszeit des Minenaufbaus von nur 1,8 Jahren.




Bei einem bisherigen Minenleben von etwa 14 Jahren kann Cardinal - http://www.commodity-tv.net/c/search_adv/?v=298484 - innerhalb der ersten zweieinhalb Jahre Gold zu rund 599,- USD die Unze produzieren. Danach werden die Produktionskosten voraussichtlich auf etwa 770,- USD die Unze ansteigen. Die ‚Capex’-Kosten zur Errichtung der Anlage, mit einem Durchsatz von 9,5 Mio. Tonnen pro Jahr, wurden mit 414 Mio. USD berechnet.




„Basierend auf den guten Zahlen der Vormachbarkeitsstudie stehen wir nun vor der aufregenden Erstellung einer endgültigen Machbarkeitsstudie, der ‚Definitive Feasability Study’, kurz ‚DFS’ sagte Archie Koimtsidis, Cardinals Managing Direktor und CEO. Aber schon jetzt bestätige die Vormachbarkeitsstudie das man mit dem ‚Namdini’-Projekt ein sehr vielversprechendes und wertvolles Asset besäße. Er zeigte sich zudem zuversichtlich, dass man die finanzielle Hürde des Projektes überwinden könne, da man schließlich mit einem Durchsatz von 9,5 Mio. Tonnen pro Jahr einen ‚Cashflow’ von rund 1,4 Mrd. USD erwirtschaften werde.




Zudem veröffentlichte das Unternehmen auf seiner Website eine interaktive 3D-Karte mit Modellen des Projekts sowie Highlights der Karte in Form eines sehr anschaulichen Videos, das Sie unter https://youtu.be/PbablcNExMA einsehen können.







Viele Grüße


Ihr


Jörg Schulte








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