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Kolumnist: Hans-Jürgen Haack

Zinserhöhung? Kein Problem




29.10.15 13:06
Hans-Jürgen Haack

Liebe Leser,

es kam wie avisiert: Die Fed deutete gestern eine Zinserhöhung im Dezember an. Was passierte? Kurzer Schreck, dann stieg die Wall Street an. Eine Zinserhöhung hat also ihren Schrecken längst verloren. Sie wäre ja auch nur ein Zeichen einer stabilen Wirtschaft – und das bedeutet in der Regel steigende Unternehmensgewinne. So lange Zinserhöhungen nicht zu einer inversen Zinskurve führen, sind sie für den Aktienmarkt meist nicht schädlich. Eher der festere US-Dollar könnte für den US-Markt ein kleines Problem darstellen. Aber bei einer Exportquote von unter 10 % hält sich das in Grenzen.

Euro schiebt an

Doch für die deutschen Exportwerte bedeutet ein Euro/$ von unter 1,10 $ einen Anschub. Deshalb kann man insgesamt mit steigenden Kursen rechnen. Sicherlich, die „wahre Tendenz“ nach einer Fed-Sitzung bildet sich an der Wall Street meist erst am Folgetag und gewisse Rücksetzer wären auch normal. Im großen Bild kann man aber sagen, dass die Notenbanken mit ihrer Geldpolitik wohl weiter für steigende Aktienmärkte sorgen. Morgen dann die Bank of Japan. Eine Maßnahme würde mich nicht überraschen.

Herzlichst Ihr
Hans-Jürgen Haack




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