Zink: Preisaussichten mittelfristig trüb, langfristig deutlich besser
30.06.11 12:43
aktiencheck.de EXKLUSIV
New York (aktiencheck.de AG) - Zink hat die Rally der Rohstoffpreise ab 2009 größtenteils verpasst. Seit 2009 nahm der Preis je Tonne Zink von rund 1.300 Dollar auf aktuell rund 2.300 Dollar zu. Im bisherigen Jahresverlauf entwickelte sich der Preis nur zögerlich, was auf stetig zunehmende Lagerbestände zurückzuführen ist.
Am Markt besteht bereits seit Jahren ein Angebotsüberschuss. Daher verlief die Korrelation des Zinkpreises mit der globalen Wirtschaftsentwicklung im Vergleich mit z.B. dem Kupferpreis nur abgeschwächt. Einem Verbrauch von 10,9 Mio. Tonnen bzw. 12,6 Mio. Tonnen Zink in den Jahren 2009 und 2010 stand ein Angebotsüberhang von 446.000 bzw. 264.000 Tonnen gegenüber. Mittelfristig wird sich an den fundamentalen Beschränkungen des Zinkpreises daher vermutlich nichts ändern. Diese Einschätzung drängt sich angesichts eines für 2011 von der International Lead and Zinc Study Group prognostizierten Anstiegs der Minenproduktion um 9,1% und des gesamten Angebots um 5,6% unter Berücksichtigung des Recyclings auf. Mittelfristig scheint daher eine Seitwärtsbewegung des Zinkpreises im Bereich von 2.000 bis 2.500 Dollar plausibel.
Langfristig sind die Aussichten für den Zinkpreis erfreulicher, wobei die chinesische Nachfrage eine entscheidende Rolle spielt. Rund die Hälfte des Zinkangebots wird für den Korrosionsschutz z.B. im Automobilsektor verwendet. Vor dem Hintergrund der aufstrebenden Mittelschichten in den Emerging Markets ist mit einem starken Anstieg der Zinknachfrage zu rechnen. Der Zinkproduzent Nystar rechnet bis 2025 mit einem Wachstum der Zinknachfrage aus China um 137 Prozent. Weltweit wird ein Nachfrageanstieg um 81% prognostiziert. Das Überangebot dürfte demzufolge früher oder später ein Ende haben. Die Analysten von Brook Hunt rechnen im Jahre 2014 mit einer Wende des Angebotsüberhangs hin zu einer zunehmenden Verknappung des Basismetalls. Langfristig ergibt sich daraus eine gute Unterstützung des Zinkpreises. (30.06.2011/ac/e/mb)
Am Markt besteht bereits seit Jahren ein Angebotsüberschuss. Daher verlief die Korrelation des Zinkpreises mit der globalen Wirtschaftsentwicklung im Vergleich mit z.B. dem Kupferpreis nur abgeschwächt. Einem Verbrauch von 10,9 Mio. Tonnen bzw. 12,6 Mio. Tonnen Zink in den Jahren 2009 und 2010 stand ein Angebotsüberhang von 446.000 bzw. 264.000 Tonnen gegenüber. Mittelfristig wird sich an den fundamentalen Beschränkungen des Zinkpreises daher vermutlich nichts ändern. Diese Einschätzung drängt sich angesichts eines für 2011 von der International Lead and Zinc Study Group prognostizierten Anstiegs der Minenproduktion um 9,1% und des gesamten Angebots um 5,6% unter Berücksichtigung des Recyclings auf. Mittelfristig scheint daher eine Seitwärtsbewegung des Zinkpreises im Bereich von 2.000 bis 2.500 Dollar plausibel.
Langfristig sind die Aussichten für den Zinkpreis erfreulicher, wobei die chinesische Nachfrage eine entscheidende Rolle spielt. Rund die Hälfte des Zinkangebots wird für den Korrosionsschutz z.B. im Automobilsektor verwendet. Vor dem Hintergrund der aufstrebenden Mittelschichten in den Emerging Markets ist mit einem starken Anstieg der Zinknachfrage zu rechnen. Der Zinkproduzent Nystar rechnet bis 2025 mit einem Wachstum der Zinknachfrage aus China um 137 Prozent. Weltweit wird ein Nachfrageanstieg um 81% prognostiziert. Das Überangebot dürfte demzufolge früher oder später ein Ende haben. Die Analysten von Brook Hunt rechnen im Jahre 2014 mit einer Wende des Angebotsüberhangs hin zu einer zunehmenden Verknappung des Basismetalls. Langfristig ergibt sich daraus eine gute Unterstützung des Zinkpreises. (30.06.2011/ac/e/mb)
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