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Zaghafte Hoffnung im Hinblick auf die Binnenkonjunktur




05.11.19 10:40
DONNER & REUSCHEL AG

Hamburg (www.aktiencheck.de) - Da sich die Geschäftsaussichten der Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe zuletzt leicht erholten, konnte der ifo-Geschäftsklimaindex seine monatelange Talfahrt stoppen, so Carsten Mumm, Chefvolkswirt bei der Privatbank DONNER & REUSCHEL.

In dieser Woche stünden die Veröffentlichung der Daten für das Wachstum der deutschen Industrieproduktion sowie die Auftragseingänge für die deutsche Industrie jeweils für September an. Erwartet werde ein Minus von 0,4 Prozent für die Produktion bzw. ein Plus von 0,1 Prozent für die Aufträge. Bleibe es bei diesen Werten, könnte eine Stabilisierung auf niedrigem Niveau gelingen. Die weitere Entwicklung für die gesamte deutsche Konjunktur hänge wesentlich von zwei Faktoren ab: den geopolitischen Belastungsfaktoren Handelskonflikt und Brexit sowie dem Konsum.

Falls zwischen den USA und China tatsächlich Mitte November eine erste Teileinigung unterzeichnet werde und sich in Großbritannien die Annahme des Austrittsvertrags mit der EU andeute, dürfte beides auch global die Investitionsbereitschaft ankurbeln. Zudem wäre eine Stabilisierung im Automobilsektor sehr wichtig. Denn besonders dieser schlage über vermehrte Nachrichten zu Kurzarbeit und Entlassungen langsam auf den noch dynamischen Konsum durch. (05.11.2019/ac/a/m)





 
 
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